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29. Grengellauf150 Läuferinnen und Läufer kamen nach Engelskirchen

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Rund 150 Läuferinnen und Läufer hatten sich für den 29. Grengellauf angemeldet. 

Engelskirchen – Der Grengellauf des VfL Engelskirchen ist am Wochenende in die nächste Runde gegangen. Nachdem der Lauf in den vergangen zwei Jahren coronabedingt nur eingeschränkt ausgetragen werden konnte, gingen am Samstag zahlreiche Läuferinnen und Läufer im Sportpark Leppe an den Start. Der Verein konnte sich über Anmeldezahlen von rund 150 Erwachsenen und Kindern freuen.

Organisiert wurde der Lauf in diesem Jahr zum ersten Mal von Andrea Schlaack, Abteilungsleiterin Leichtathletik des VfL Engelskirchen, und ihrem Mann Andreas. Beide konnten auf Unterstützung von mehr als  20 Helfer setzten. „Fast die ganze Abteilung Leichtathletik ist heute hier, aber auch die Eltern unterstützen uns“, berichtete Andreas Schlaack. Die Außenstrecke des Laufs, die bis zum Hit-Markt und zur Avia-Tankstelle reichte, war  vom Deutschen Leichtathletik-Verband vermessen und  offiziell anerkannt worden.

Bambini starteten zuerst

Den Grengellauf in Engelskirchen gibt es  bereits seit 29 Jahren. Wie genau er einst entstanden sei, lasse sich laut den Verantwortlichen  nicht mehr genau nachvollziehen. Jahrelang war Peter Frank als Ausrichter für den Lauf verantwortlich gewesen.  2017 starb  Frank im Alter von 60 Jahren. „Wir möchten den Lauf auch für ihn am Leben halten“, betont Andreas Schlaack. Seine Frau ergänzte: „Nächstes Jahr, zum 30-jährigen Jubiläum, möchten wir uns etwas  Besonderes einfallen lassen.“

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Im Organisatorenteam des VfL Engelskirchen waren Andrea Schlaack, Andreas Schlaack, Elisa Juli und  Rüdiger Schüller.

Gelaufen wurde am Samstag in fünf Gruppen. In unterschiedlichen Altersklassen gingen die Läuferinnen und Läufer auf unterschiedlich langen Strecken an den Start. Alle Generationen waren im Sportpark Leppe vertreten. Die Kleinsten, im Alter von drei bis sieben Jahren, starteten über 600 Meter.

Unter ihnen war auch der dreijährige Paul, der der jüngste Teilnehmer des Tages war. Den Bambini folgten die Schüler und Schülerinnen im Alter von acht bis 15 Jahren über 1,6 Kilometer. Anschließend ging der Volkslauf ab zwölf Jahren an den Start. Bei leichtem Regen ertönte das Startsignal für den fünf Kilometer langen Lauf, bei dem auch die Walker starteten.

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Über eine Medaille freute sich Laurym (9) aus Kürten.

Als einzige Frau walkte Manuela Jünkersfeld. Die Engelskirchenerin nahm erstmals am Grengellauf teil. Ihre Familie und  ihr Mann seien  von klein auf immer dabei gewesen. „Meine Tochter ist auch mit dem Lauf großgeworden, ist heute aber nicht dabei“, erzählte die 49-Jährige. Ihr Mann Mike trat auch beim Fünf- Kilometer-Lauf als Mitglied des VfL Engelskirchen  an. „Es gehört einfach dazu als Engelskirchner“,  sagt er.

Der zehn Kilometer lange Hauptlauf ab 16 Jahren schloss den Tag schließlich ab. Ältester Läufer im Feld war mit 68 Jahren Heinz Baum, ebenfalls Mitglied im VfL Engelskirchen.

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Einen Preis für die schnellste Läuferin oder den schnellsten Läufer gab es nicht. Es gehe vor allem um den Spaß am  Laufen, sagte Andrea Schlaack. Wer wollte, konnte sich online eine Teilnehmerurkunde ausdrucken. Für alle Kinder gab es zudem eine  Medaille als Andenken.