Christel und Bernd Dörpinghaus aus Engelskirchen-Wiehlmünden haben heute Eiserne Hochzeit.
Eiserne HochzeitDieses Jubelpaar aus Engelskirchen hat sich gehegt und gepflegt

Ihr Eheglück währt seit 65 Jahren: Christel und Bernd Dörpinghaus.
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Christel (85) und Bernd Dörpinghaus (89) blicken sich lächelnd an und nicken unisono bei der Frage nach ihrem ersten Kuss, denn sie erinnern sich gut. „Es war nach dem Dorffest 1960 in Osberghausen. Ich habe Christel nach Hause gebracht und wir saßen hier, in der Nähe unseres heutigen Zuhauses, auf einer Bank und plauderten bis zum frühen Morgen“, blickt Bernd Dörpinghaus zurück. Und seine Frau Christel ergänzt: „Bei dieser Gelegenheit gab es dann tatsächlich schon den ersten Kuss.“

Christel und Bernd Dörpinghaus
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Ein Jahr später heiratete das Paar standesamtlich in Ründeroth, kirchlich in der heutigen Culturkirche Oberberg in Osberghausen. Ein Freund brachte die Frischvermählten für ihre Flitterwoche mit dem Auto nach Königswinter, da die beiden noch kein eigenes Fahrzeug besaßen. Ihr erstes Domizil fanden sie anschließend in Christel Dörpinghaus’ Elternhaus, das sie bis heute bewohnen. Bernd Dörpinghaus, gelernter Kaufmann, arbeitete bis zum Ruhestand als Verkaufsleiter in Lindlar. Seine Frau war als Apothekenhelferin tätig.
Heute begeht das Paar, nach 65 gemeinsamen Jahren seine Eiserne Hochzeit, feiern wollen die Jubilare Ende des Monats im Kreise von Familie und Freunden in Bielstein. Dass sie diese besondere Gelegenheit mit ihrer großen Familie und ihrem Freundeskreis teilen möchten, passt gut zu ihnen. Christel Dörpinghaus sagt: „Unser soziales Umfeld war uns immer wichtig.“
Feste Rituale in der Familie
Innerhalb der Familie gab es, nach der Geburt der Kinder Andrea im Jahr 1961 und der von Christoph, vier Jahre später, feste Rituale, die heute noch mit den Enkeln und Urenkeln gepflegt werden. Zu Ostern gibt’s auf dem Spaziergang das Eierwerfen, an Weihnachten gehört der Heiligabend der Familie – es wird gesungen und manchmal musiziert.
Auch die Organisation des jährlichen Hammerwiesenfestes innerhalb der Nachbarschaft gaben die beiden erst im vorigen Jahr ab. Bis dahin hatten sie das Fest fast 40 Jahre lang immer wieder auf die Beine gestellt. Das Radfahren gehört heute nicht mehr zu den Hobbys, doch Spaziergänge genießen Christel und Bernd Dörpinghaus weiterhin regelmäßig. Lange Jahre war Bernd Dörpinghaus dem Fußball eng verbunden. Er spielte selbst im TSV Ründeroth, dessen Ehrenmitglied er heute ist, und trainierte Kicker in Drabenderhöhe sowie Vilkerath.
Seine Frau unterstützte ihn, kam auch in Ründeroth mit auf den Fußballplatz, freute sich aber doch, als ihr Mann dem Fußball Lebwohl sagte. „Dann gab es endlich genug Zeit für andere Aktivitäten“, erinnert sie sich lachend. Dazu gehört bis heute der Garten, wo die Jubilarin ihre Blumen pflegt. Die Gemüsezucht ist nach und nach in den Hintergrund getreten. Trotzdem wird es im Hause Dörpinghaus nie langweilig, zumal der Kontakt zur Familie eng und regelmäßig ist.
