FrontalzusammenstoßZwei Personen nach Unfall in Engelskirchen schwer verletzt

Die Remshagener Straße blieb für die Dauer der Unfallaufnahme etwa zwei Stunden voll gesperrt.
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Engelskirchen – Bei einem schweren Frontalzusammenstoß wurden am Sonntagabend bei Engelskirchen-Bickenbach zwei Personen schwerverletzt. Ein 34-jähriger Autofahrer befuhr gegen 23.00 Uhr die K19 in Richtung Lindlar, als er aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet. Dort kam ihm eine 66-Jährige aus Siegen entgegen. Es kam zur Kollision zwischen dem VW Passat und dem Audi Q3.
Dabei erlitten die beiden Unfallbeteiligten so schwere Blessuren, dass sie vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Nach Aussage der Polizei gelten sie als schwerverletzt, Lebensgefahr habe allerdings nicht bestanden. Das ist wohl auch den modernen und schweren Autos zu verdanken, die ihre Insassen gut geschützt haben. Dazu haben sicherlich auch die zahlreichen ausgelösten Airbags beigetragen.

Unfall an der Gemeindegrenze Engelskirchen und Lindlar
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An den Fahrzeugen enstand allerdings hoher Sachschaden, den die Polizei auf etwa 50.000 Euro schätzt. Möglicherweise erlitten sowohl der VW als auch der Audi Totalschäden.
Die Remshagener Straße blieb für die Dauer der Unfallaufnahme etwa zwei Stunden voll gesperrt. Da erhebliche Mengen Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurde die Fahrbahn mit einem Reinigungsfahrzeug gesäubert. Nun muss die Polizei ermitteln, wie es überhaupt zu diesem schweren Unfall kommen konnte. Sowohl der Gummersbacher VW-Fahrer als auch die Siegenerin konnten zum Unfallhergang vor Ort noch nicht vernommen werden. Auch wird nun geprüft, welches Tempolimit an der Stelle gilt.Die Polizei war sich zunächst nicht sicher, ob maximal 70 oder 100 Km/h schnell gefahren werden darf. In jedem Fall eine Geschwindigkeit, bei denen derartige Kollisionen sehr gefährlich werden.
