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Ausverkaufte Prunksitzung1536 Jecke feiern eine rauschende Party in Engelskirchen

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Zwei kostümierte und als Clowns geschminkte Frauen im Festzelt bei einer Prunksitzung.

Mehr als 1500 bunt kostümierte Jecke hatten sich auf den Weg nach Engelskirchen ins Festzelt gemacht.

Im 25-minütigem Takt gaben sich die Künstler am Samstagnachmittag im Engelskirchener Festzelt die Klinke in die Hand – bis in den Abend.

Die Prunksitzung der KG Närrische Oberberger war, sehr zur Freude der Karnevalsgesellschaft, restlos ausverkauft. Kein Wunder, denn Literat Phillipp Söhngen hatte wieder ein abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen Gästen auf die Beine gestellt. Im 25-minütigem Takt gaben sich die Künstler am Samstagnachmittag die Klinke in die Hand.

Nach dem Einmarsch der KG Närrische Oberberger mitsamt dem Dreigestirn, Prinz Hans-Peter I. (Valdor), Bauer Holger (Kirschnick) und Jungfrau „Mirjam“ (Uli Ueberberg), gab es musikalisch mit der Band Klüngelköpp schon einmal richtig etwas auf die Ohren. Für Prinz Hans-Peter I. war es nicht die erste Session. KG-Pressesprecherin Judith Schwenk erklärte: „Er war 2021 schon einmal Prinz, aber die Session konnte er nicht so richtig auskosten. Deshalb haben wir eine Ausnahme gemacht, sodass Hans-Peter nun das Prinzendasein in all seinen Facetten auskosten kann.“

Neben dem Dreigestirn hatten sich auch die jungen Engelskirchener Tollitäten mit dem Kinderprinzenpaar Prinz Ben I. aus dem Hause Möbus und Prinzessin Lena aus dem Hause Krieger, sowie der Kinderelferrat, die Jugendtanzgruppe und die Pänz der Schlossgarde auf der Bühne eingefunden und wurden frenetisch vom Publikum gefeiert.

Danach enterten „Klaus und Willi“ alias Klaus Rupprecht mit seiner frechen Bauchrednerpuppe Willi, einem Affen mit gelbem Shirt, karierter Latzhose und der Mütze auf dem Kopf, die Bühne und sorgten bei den bunt kostümierten Jecken für jede Menge Lachfalten im Gesicht. Für große Augen sorgte zudem der Auftritt der Schlossgarde „Rittmeister Ruttger von Quadt zu Alsbach“, der Tanzgruppe mit langjähriger Tradition im Senat der KG Närrische Oberberger.

Heimspiel: Auch „Dä Tupfes vum Land“ alias Jörg Runge trat auf

Im Anschluss wurde es wieder musikalisch – die Band „StadtRand“ widmet sich seit 2014 der kölschen Musik und begeisterte im Engelskirchener Festzelt neben dem Aggertal-Gymnasium unter anderem mit ihrem Hit „Orjenal“.

Als Urgestein des Engelkirchener Karnevals und eng mit seinem Heimatverein, der KG Närrische Oberberger verbunden, durfte natürlich auch „Dä Tupfes vum Land“ alias Jörg Runge nicht auf der Prunksitzung fehlen. „Er unterstützt unsere KG nicht nur bei der Organisation der Prunksitzung. Er hat auch unserem neuen Sitzungspräsidenten Daniel Technow während seiner Vorbereitung unter die Arme gegriffen und stand ihm mit Rat und Tat zur Seite. Wir freuen uns immer, wenn er zu uns kommt“, so Schwenk.

Darüber hinaus traten die Damen des VfL Ballett sowie das Aushängeschild der KG, die Tanzgruppe Rot-Weiß auf. Diese hatte außerdem noch eine Überraschung für Jungfrau „Mirjam“ parat – denn ehe sich die Jungfrau versah, wurde sie von der Tanzgruppe schwungvoll in die Luft gehoben.

Musikalisch ging es am Abend mit Kasalla weiter, bevor um kurz nach acht Uhr mit Kommando 3 der Höhepunkt des Programms auf die Bühne trat und den Jecken nochmal richtig einheizte. Zwischen den einzelnen Programmpunkten trat immer wieder das Engelskirchener Dreigestirn vors Publikum und präsentierte seine Sessionslieder.

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