Die Idee, im Panoramabad Engelskirchen ein Lehrschwimmbecken zu bauen, hat viel Charme, meint Michael Lenzen in seinem Kommentar.
KommentarLehrschwimmbecken im Panoramabad ist eine gute Idee

Das Panoramabad in Engelskirchen wird vom Förderverein betrieben.
Copyright: Förderverein Freibad Engelskirchen
Die Idee, im Freibad Engelskirchen ein Lehrschwimmbecken in Modulbauweise zu errichten, hat mehr als nur Charme, sie hat Potenzial. Auch in Engelskirchen gibt es zahlreiche Kinder, die nicht schwimmen können, es gibt zu wenig Kapazitäten für Kurse, das Schulschwimmen findet, wenn überhaupt, in Lindlar statt. Das kostet Zeit, Aufwand und Geld.
Ob das vor knapp 20 Jahren stillgelegte Lehrschwimmbad im Schulzentrum überhaupt zu vertretbaren Bedingungen saniert werden kann, ist fraglich. Eine grobe Schätzung der Verwaltung kommt auf Kosten von rund 3 Millionen, dazu addieren sich jährliche Betriebs- und Personalkosten von etwa 350.000 Euro. Schon die Machbarkeitsstudie soll 35.000 Euro kosten.
Zahlreiche Synergien möglich
Die Synergien, die für ein kleines Hallenbecken mit 13 Metern Länge im Panoramabad genutzt werden könnten, beginnen bei der Technik, reichen über die Umkleidegebäude bis hin zu einer möglichen Unterstützung durch den Förderverein. Sie würde auch das Panoramabad attraktiver machen.
Die Idee entstand bei einer Diskussion im Ausschuss und das zeigt, wie wichtig der offene und konstruktive Dialog in der Politik ist. In den offenen Dialog muss die Verwaltung jetzt mit dem Förderverein treten. Und klar ist auch, noch ist es eine Idee, ihre Umsetzung ist noch völlig offen.
