Das amtierende Prinzessinnenpaar Jonna Kiebeler und Jacqueline Ernst bleibt aufgrund fehlender Aspiranten ein weiteres Jahr im Kreise der Majestäten.
JubiläumsfestBei den Schützen in Gummersbach-Hülsenbusch regiert weiterhin Frauenpower

Die feierliche Krönung mit Königin Eileen Schütte (2.v.r.) .
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Frauenpower regiert bei den Hubertus-Schützen in Gummersbach-Hülsenbusch: Das amtierende Prinzessinnenpaar Jonna Kiebeler und Jacqueline Ernst bleibt aufgrund fehlender Aspiranten ein weiteres Jahr im Kreise der Majestäten. Auch die Königswürde befindet sich für das kommende Schützenjahr in weiblicher Hand. Mit dem 147. Schuss holte Eileen Schütte das hölzerne Vogelvieh von der Stange. Die 31-Jährige ist von Beruf Lehrerin und bekleidet im Vorstand das Amt der Schriftwartin. Zu ihrem Prinzgemahl erwählte sie den 29-jährigen Steffen Renz-Hachenberg.
Während das Königsvogelschießen bereits am Freitagabend über die Bühne ging, ermittelten die Jüngsten ihren Kinderkönig oder Kinderkönigin am Samstagnachmittag. Neuer Kinderkönig wurde mit dem 43. Schuss mit dem Lichtpunktgewehr auf den virtuellen Vogel der siebenjährige Leo Funke. Zu seiner Kinderkönigin erwählte er Clara Niklas (10).
Gummersbacher Bürgermeister nahm an der Krönung teil
Der Krönung wohnten neben Gummersbachs Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit und vielen Zaungästen auch die befreundeten Schützenvereine aus Brück-Dieringhausen, Gimborn und Windhagen bei.
„Wir freuen uns, nach sieben Jahren erstmals wieder die Krönung an der evangelischen Kirche durchführen zu können. Und mal ehrlich. Gimborn hat eine schöne Kulisse. Aber auch diese hier kann sich sehen lassen“, sagte Benjamin Döhl, Vereinsvorsitzender der Hubertus-Schützen. Musikalisch begleitet wurde die Krönung von dem Musikverein Frielingsdorf. Im Anschluss an die Krönung wurde in der H3 Hubertus-Halle-Hülsenbusch im Rahmen des Königsball auch die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder vorgenommen. Zudem erhielten Rudolf Kleinjung und Brigitte Benscheid-Driver für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Verein Essensgutscheine.
Die Schützengesellschaft Hubertus Hülsenbusch hatte mehrere Gründe, kräftig zu feiern . Zum einen können die Mitglieder auf 75 Jahre Vereinsgeschichte zurück blicken können. Mit der umgestalteten Festhalle, die hoch über Hülsenbusch thront, haben sie für den Ort einen kulturellen Treffpunkt geschaffen. Dafür wurde die H3 Hubertus-Halle-Hülsenbusch von Grund auf saniert. „Neuer Boden, neues Dach, neue Technik und frische Farbe an die Wände. Der Unterschied zu vorher ist enorm. Außerdem haben wir die Sektbar und den Thekenbereich komplett auf Links gedreht“, berichtete Döhl.
Die Jubilare: 50 Jahre: Manfred Krämer; 25 Jahre: Gerhard Lehr; 10 Jahre: Moritz Hagen, Kevin Lashon, Jan Friederichs.
