Aus der „Kleinen Knospe“ ist „Clouds“ geworden. In dem Cannabisfachgeschäft werden CBD-Produkte wie Blüten, Öle und Hanfwaren verkauft.
„Clouds“Cannabisfachgeschäft in Gummersbacher-Vollmerhausen hat neue Eigentümer

Cannabispflanzen (ca. 4 Wochen alt) in ihrer Wachstumsphase stehen unter künstlicher Beleuchtung in einem Privatraum.
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Nicht mehr „Kleine Knospe“, sondern „Clouds“ lautet seit einigen Wochen der Name des Geschäfts mit der knallblauen Fassade in der Vollmerhauser Straße 6 in Gummersbach-Vollmerhausen. Bisheriger Inhaber war Alexander Penz gewesen, der das Geschäft 2022 als eine von mehreren Filialen der „Kleinen Knospe“ mit Hauptsitz in Köln eröffnet hatte. Nun hat er sich jedoch von der Filiale in Gummersbach wieder getrennt. Zu den Gründen für die Aufgabe des oberbergischen Standortes möchte Penz keine Auskunft geben.
Übernommen hat das Geschäft in Vollmerhausen Jessica Arz als neue Inhaberin, berichtet ein Mitarbeiter des Ladens. Am Sortiment im „Clouds“ habe sich trotz neuem Namen und Inhaberwechsel jedoch nichts geändert. Hinter der blauen Fassaden des Cannabisfachgeschäfts werden weiterhin CBD-Produkte wie Blüten und Öle sowie Hanfwaren verkauft. Die Abkürzung „CBD“ steht für Cannabidiol. Dem „Gras“ und den Ölen, die in Vollmerhausen erhältlich sind, wurde das berauschende THC entzogen.
Die Produkte, die sich im Sortiment von „Clouds“ in Vollmerhausen befinden, sind frei verkäuflich und werden vor allem im Gesundheits- sowie Wellnessbereich eingesetzt. Ihnen wird unter anderem eine entzündungshemmende und schmerzlinderne Wirkung nachgesagt. (lth)
Keine Cannabis-Clubs im Oberbergischen Kreis
Lange Zeit hatten im Oberbergischen Kreis zwei Cannabis-Clubs auf eine Anbaugenehmigung vonseiten der Bezirksregierung gehofft – in Engelskirchen-Müllensiefen und in Gummersbach. Beide allerdings ohne Erfolg. Der Club in Gummersbach hatte, wie berichtet, bereits eine Halle in der Wiehler Ortschaft Immen angemietet – mit einer Fläche von 260 Quadratmetern für den Anbau – und mit dem Umbau gestartet.
Die Anbaulizenz wurde jedoch abgelehnt, weil die Halle zu nah an einem Spielplatz lag. Das bedeutete gut 30.000 Euro Verlust für den CSC „Kleine Knospe“ , der damals rund 80 zahlende Mitglieder zählte. In einer Gummersbacher Ortschaft fand der Verein zwar eine neue Halle, die Anbaugenehmigung erhielt er aber weiterhin nicht und zog den Antrag schließlich zurück. Die finanzielle Last sei am Ende einfach zu hoch gewesen, heißt es auf Nachfrage.
