Das Anwesen an der Burgbergstraße wird als verfallen und zugemüllt beschrieben. Mehr als 60 Kräfte allein von der Feuerwehr sind im Einsatz.
Verheerendes FeuerBrand zerstört leerstehendes Wohnhaus in Gummersbach-Dieringhausen

Im Gummersbacher Stadtteil Dieringhausen brennt derzeit ein leerstehendes Wohnhaus, das als vermüllt beschrieben wird. Der Großeinsatz der Feuerwehr wird sich bin in die späte Nacht hinziehen.
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Ein verheerendes Feuer in einem leerstehenden Wohnhaus an der Burgbergstraße im Gummersbacher Stadtteil Dieringhausen beschäftigt seit dem frühen Samstagabend (18. April 2026) nicht nur die Gummersbacher Feuerwehr. Auch Kräfte aus Wiehl, die Kreisreserve „Atemschutz“ sowie das Technische Hilfswerk sind bei dem Feuer in dem mutmaßlichen „Lost Place“ im Einsatz.
Ausgebrochen sei der Brand im Erdgeschoss des verfallenen Hauses, erklärte Feuerwehrsprecher Marc Wittpohl, später habe es auch im Dachgeschoss eine Durchzündung gegeben. Unter schwerem Atemschutz und aus etlichen Strahlrohren wurden die Flammen von außen bekämpft. Zudem aus der Höhe, gleich zwei Drehleitern kamen an dem verwahrlosten, regelrecht zugemüllten Anwesen in Dieringhausen zum Einsatz. In diesem befand sich derzeitigen Erkenntnissen niemand, als der Brand ausbrach. Dieser wurde kurz nach 19 Uhr bemerkt.
Einsatz in Gummersbach zieht sich bis in die späte Nacht hinein
Zunächst wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort „B3G“ – „Brand im Gebäude“ – alarmiert, kurz danach auf „B4G“ erhöht. Nach gut einer Stunde waren kaum noch Flammen zu sehen, dennoch wird sich der Einsatz wohl noch hinziehen: „Drei Stunden werden wir wohl noch brauchen“, schätzt Marc Wittpohl den Aufwand für die Lösch- und Nachlöscharbeiten ein.
Dabei ist aufgrund der Brandlasten mit Unwägbarkeiten zu rechnen. Verletzt wurde bislang niemand, zwei Rettungswagen stehen aber bereit, falls Einsatzkräfte zu Schaden kommen sollten. Neben den hauptamtlichen Kräften sind die Einheiten aus Dieringhausen, Brunohl und Hunstig im Einsatz, außerdem der Einsatzleitwagen aus Niederseßmar. Der Löschzug „Stadt“ sowie die Löschgruppe Windhagen sorgen während des Großeinsatzes für den Grundschutz. Insgesamt sind mehr als 60 Kräfte allein von der Feuerwehr ausgerückt, diese Zahl wird aber wohl im Laufe des weiteren Einsatzes noch steigen.
Die Brandursache ist völlig unklar, ebenso der Schaden. Allerdings galt das alte Gebäude bereits vor dem Brand als unbewohnbar.
