Gummersbach – Der Rat der Stadt Gummersbach hat am Mittwochabend in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig die Anschaffung von 383 Luftreinigungsgeräten für die städtischen Schulen und Kitas beschlossen. Die Gesamtkosten für die Geräte belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro. 150.000 Euro gibt es an Fördermitteln vom Land NRW, das nur Lüfter für Räume bezuschusst, die nicht durch das Öffnen der Fenster regelmäßig gelüftet werden können. Solche Räume also, die nur über Lüftungsschlitze verfügen oder Fenster, die nur gekippt werden können.
In Gummersbach sind das insgesamt 50 Räume. „Für die nehmen wir die Förderung mit“, sagte der Erste Beigeordnete Raoul Halding-Hoppenheit. Die Stadt bestreitet den Eigenanteil an den Lüftern aus Mitteln der Schulpauschale.
Luftfilter: Gummersbach stattet als einzige rechtsrheinische Kommune flächendeckend aus
Halding-Hoppenheit bestätigte auf Nachfrage dieser Zeitung, dass die Lüftungsgeräte eine Ergänzung zum regelmäßigen Lüften der Klassenräume seien. Die Maßgabe, alle 20 Minuten die Räume zu lüften, seine vom Land NRW auch mit den Geräten vorgeschrieben, sagte der Erste Beigeordnete. Bürgermeister Frank Helmenstein betonte, dass man in Gummersbach „von der Sinnhaftigkeit überzeugt“ sei.
Er hob ausdrücklich hervor, dass die Kreisstadt nach seinem Kenntnisstand die einzige rechtsrheinische Kommune im Regierungsbezirk Köln sei, die Schulen und Kitas flächendeckend mit Luftreinigungsgeräten ausstatte. Bürgermeister und Erster Beigeordneter erklärten, dass der Stadt die Sicherheit und die Gesundheit von Schülern und Lehrern wichtig sei. Helmenstein sieht sich in seinem Handeln auch durch eine Vielzahl positiver Rückmeldungen aus diesem Personenkreis bestätigt, wie er berichtete.
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Stand jetzt sollen die Lüftungsgeräte vor Weihnachten in den Schulen aufgestellt, die Personen dort in die Bedienung eingewiesen und schließlich in Betrieb genommen werden.

