Markus Brand und sein Team treten nicht wieder an – Vereinsführung nennt Umzug des Fests in die Stadt einen Erfolg.
Erfolgreiche PremiereGummersbacher Schützen brauchen neuen Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand um Markus Brand (M.) als Vereinschef tritt im kommenden Jahr nicht mehr zur Wahl an.
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Die Mutmaßungen, dass der geschäftsführende Vorstand des Gummersbacher Schützenverein um den Vorsitzenden Markus Brand nicht länger amtieren will, wurden nun bei der Jahreshauptversammlung von ihm selbst bestätigt. In einem emotionalen Statement nannte er private und familiären Gründe dafür, dass der geschäftsführende Vorstand sich im kommenden Jahr nicht mehr zur Wahl stellen lassen werde.
Acht Jahre gemeinsame Arbeit
Nach acht Jahren gemeinsamer Vorstandsarbeit und bis zu sechs Jahren zuvor in anderen Vorstandskonstellationen sei es an der Zeit, die Verantwortung in andere Hände zu legen und Platz zu machen für neue, engagierte Offiziere. Brand sagte dieser Zeitung, dass man bereits mit Kandidaten im Gespräch sei und keinesfalls den Verein im kommenden Jahr ohne eine Nachfolgelösung dastehen lassen werde. Bei den Berichten des Vorstands ging Brand auf den Umzug des Schützenfest vom Steinberg in die Innenstadt ein. Er betonte, dass der neue Festort „alternativlos“ gewesen sei.
Mit Blick auf die vielen begeisterten Besucher habe man sich dann intern die Frage gestellt, warum man diesen Schritt nicht bereits früher gegangen ist. Das Schützenfest sei ein voller Erfolg gewesen und man habe den Charakter des Volksfests zurückbringen können. Auch finanziell steht der Gummersbacher Schützenverein gut da: „Entgegen den Befürchtungen einiger Bedenkenträger konnte das Geschäftsjahr mit einem deutlich positiven Ergebnis abgeschlossen werden“, heißt es im Bericht des Vereinsvorstand.
Mit dem neuen Festplatz und daraus resultierenden Vermarktungsmöglichkeiten habe man die Voraussetzung geschaffen, wirtschaftlich nachhaltig arbeiten zu können.
Ehrungen
40 Jahre: Wolfgang Börner, Klaus Erger, Bernd Gräfe, Wolfgang Hornbruch, Frank Jersch, Peter Lüdorf, Olaf Schnell, Torsten Stommel, Dirk Vetter;
60 Jahre: Hans Friedrich Gries;
70 Jahre: Hans Rück.
