Stadt Gummersbach begrüßte zum neunten Mal junge Leute zum Gedankenaustausch.
GedankenaustauschGummersbacher Schülerforum soll reformiert werden

120 Schülerinnen und Schüler kamen in die Halle 32.
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Zum neunten Mal hatte die Stadt Gummersbach zum Schülerforum in die Halle 32 eingeladen. 120 Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen folgten der Einladung. „Ihr habt an euren Schulen besondere Funktionen. Ihr seid Klassen-, Stufen- und Schulsprecher und vertretet damit die Interessen eurer 3000 Mitschüler“, begrüßte Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit die Schülerinnen und Schüler. Das Schülerforum sei seinerzeit entwickelt worden, um jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, aktiv die Stadtentwicklung mit zu gestalten. „Das ist eine Art Bürgerforum für junge Menschen“, sagte der Bürgermeister, der auch in seiner Funktion als Schuldezernent gemeinsam mit Jürgen Hefner, Erster und Technischer Beigeordneter, die Einleitung für die rund vierstündige Veranstaltung übernommen hatte.
Viele Ideen sind bereits Realität geworden
Die Themen, die besprochen wurden, stammten aus einer Art Wunschkiste der jungen Menschen. „Das Format Schülerforum hat sich in der Vergangenheit bewährt“, berichtete der Bürgermeister weiter. So manches Projekt, das in Gummersbach umgesetzt worden sei, habe seinen Ursprung beim Schülerforum gehabt. Dazu zählten neben dem Skatepark das Kinocenter Seven, die Vereinsmesse in der Eugen-Haas-Halle, die Verbesserung der Beleuchtung im Hexenbusch, das Mitmachtheater gegen Mobbing oder die Kultur-Collage. Während des aktuellen Schülerforums kam das Beachhand- und Volleyballfeld sowie das Schülerforum als solches zur Sprache. Der Bürgermeister lud die Gäste dazu ein, sich zu überlegen, welche anderen Nutzungsmöglichkeiten sie sich für das Beachhand- und Volleyballfeld auf dem Steinmüllergelände vorstellen können.
Zum Format des Schülerforums, das vom damaligen Bürgermeister Frank Helmenstein auf den Weg gebracht worden war, sagt dessen Nachfolger nun, dass sich die Schüler überlegen sollten, ob diese Form noch ihren Vorstellungen entspreche. „Überlegt euch, was vielleicht geändert oder angepasst werden sollte“, machte der Bürgermeister den Schülern Mut, sich in den Workshop aktiv mit einzubringen. Mitarbeiter der Stadtverwaltung übernahmen an den Tischen die Moderation – dabei sollten sie aber nur dafür sorgen, dass jeder Schüler zu Wort kommt, sich aber nicht aktiv an der Diskussion beteiligen. „Es ist wichtig, dass die Ideen wirklich von den Schülern kommen“, so Halding-Hoppenheit.
