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Guide MichelinGummersbacher Sternekoch ist jetzt auch im goldenen Buch

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Michael und Birgitta Quendler mit Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit bei der Ehrung im Ratssaal.

Michael und Birgitta Quendler mit Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit bei der Ehrung im Ratssaal. 

Michael und Birgitta Quendler erhalten in einer Feierstunde die silberne Stadtmedaille und viel Lob für ihre Mühlenhelle.

Mit Tradition hat es keineswegs etwas zu tun, dass Sternekoch Michael Quendler von der Mühlenhelle in Dieringhausen im Juni diesen Jahres bereits zum 14. Mal in Folge den Michelin-Stern verliehen bekommen hat. Viel harte Arbeit, Kreativität und Leidenschaft fürs Handwerk stecken Jahr für Jahr aufs neue dahinter, um den Stern verteidigen zu können, wie am Montagvormittag Gummersbachs Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit in einer Feierstunde im Ratssaal der Stadt sagte. Dorthin hatte er eingeladen, um die außergewöhnliche Leistung von Michael Quendler, seiner Frau Birgitta und dem ganzen Team der Mühenhelle zu würdigen.

Zum einen durch den Eintrag ins goldene Buch der Stadt, zum anderen mit der Verleihung der kleinen silbernen Stadtmedaille an die Eheleute. Und das in Anwesenheit von Mitgliedern des Rates, Sparkassenchef Dirk Steinbach und VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler. Quendler danke dem Bürgermeister und berichtete, dass er und seine Frau vor 25 Jahren von Österreich nach Deutschland gekommen seien. In Dieringhausen können die beiden im kommenden Jahr ihr 20-Jähriges feiern.

14 Mal in Folge erfolgreich

Und was sagt Quendler zu dieser Kontinuität auf Sterneniveau? „Man muss schon Liebe zum Beruf haben und man muss die Gäste haben, denn ohne die geht es nicht.“ Der Bürgermeister sagte, dass es „absolut bemerkenswert“ sei, 14 Mal in Folge einen Michelin-Stern verliehen bekommen zu haben. Denn es gebe ja keinen Bestandsschutz bei dieser Auszeichnung. Die Mühlenhelle, so betonte Bürgermeister Halding-Hoppenheit, stehe für Gastlichkeit, eine besondere Atmosphäre und dafür, dass die Quendlers ihren Gästen etwas besonderes bieten: So ein Besuch sei mehr als ein bloßes Essen. Es sei vielfach ein Zusammenkommen mit Freunden oder ein Geschäftsesse.

Die Anerkennung, so Halding-Hoppenheit, gelte nicht nur Michael Quendler und seiner Frau Birgitta, sie gebühre dem ganzen Team. „Sie haben sich einen hervorragenden Ruf erarbeitet“, zollte der Bürgermeister allen seinen Respekt. Und er fand auch, dass man Spitzenleistung in der Küche eben nicht nur auf Sylt antreffen könne, diese sei auch in Gummersbach zu Hause. Was die Quendlers ausmache, seien Verlässlichkeit und Leidenschaft und keine spektakulären Aktionen. „Sie gehören zu den Menschen, die den Namen der Stadt weit hinaus über deren Grenzen hinaus bekannt machen.“