Transport mit Rettungshubschrauber17-jähriger Wiehler nach Unfall in Lebensgefahr

Das Verkehrsunfallteam der Gummersbacher Polizei hat an der Unfallstelle umfangreiche Spuren gesichert.
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Gummersbach – Ein 17-jähriger Motorradfahrer aus Wiehl ist am Freitagabend bei einem Unfall so schwer verletzt worden, dass er mit einem Rettungshubschrauber der Bundespolizei in die Fachklinik nach Köln-Merheim geflogen werden musste.

Ein Rettungshubschrauber der Bundespolizei musste den 17-Jährigen in die Fachklinik nach Köln-Merheim fliegen.
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Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich der Unfall, als eine Gruppe Jugendlicher mit ihren 125-Kubik-Motorrädern in Gummersbach-Windhagen unterwegs war und Schutz vor einem Regenschauer suchte. Den fanden die junge Leutenin einer Bahnunterführung. Als sie von ihren Maschinenabgestiegen waren, näherte sich noch ein Nachzügler. Aus noch ungeklärter Ursache konnte der 16-Jährige aus Gummersbach sein Motorrad nicht mehr rechtzeitig bremsen.
Notarzt geht von Lebensgefahr aus
Bei der Kollision wurde der aus Wiehl stammende 17-Jährige schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei ist sein Zustand kritisch, der Notarzt geht von Lebensgefahr aus. Auch bei dem Unfallverursacher bestand zunächst der Verdacht, er könne schwer verletzt sein. Im Gummersbacher Krankenhaus ergaben die Untersuchungen allerdings nur leichte Verletzungen, so die Polizei.

Die Jugendlichen suchten unter einer Bahnunterführung Schutz.
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Obgleich der Hergang des Unfalls auch durch die Zeugenaussagen der weiteren Gruppenmitglieder im Wesentlichen feststeht: Der Grund, warum der junge Mann die Kontrolle über sein Krad verlor, muss noch ermitteltwerden. Dazu hat das Verkehrsunfallteam der Gummersbacher Polizei an der Unfallstelle umfangreiche Spuren gesichert.(Text und Bilder sind von Markus Klümper)
