Die Vollmerhauser Straße war im Bereich des Einsatzes für mehrere Stunden bis in die Nacht hinein voll gesperrt.
EinsatzFeuerwehr löscht Kaminbrand in einem Holzhaus in Gummersbach-Vollmerhausen

Die Feuerwehr kämpfte von innen und von außen gegen den Brand.
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Zu einem herausfordernden Einsatz ist die Gummersbacher Feuerwehr am Mittwochabend, 25. März, um 20.28 Uhr in die Vollmerhauser Straße in Gummersbach-Vollmerhausen alarmiert worden. Vor Ort qualmte es aus der Fassade eines in Holzbauweise errichteten Hauses. Das Kaminrohr hatte zuvor offenbar zu viel Hitze entwickelt, gab Lars Hohmuth, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Gummersbach, vor Ort eine erste Einschätzung ab.
Per Wärmebildkamera werden weitere Glutnester in der Fassade gesucht
Die Bauweise des Hauses erschwerte die Löscharbeiten, berichtete Hohmuth. Die Einsatzkräfte mussten die Holzfassade des Hauses von innen und außen öffnen, um den Brandherd zu erreichen und um zu verhindern, dass das Feuer nach innen durchschlug. Neben Löschwasser kam auch Löschschaum zum Einsatz, um das Feuer zu ersticken. Zwei Trupps rückten unter Atemschutz im Inneren des Hauses dem Feuer zu Leibe, weitere Einsatzkräfte öffneten per Drehleiter mit schwerem Gerät die Außenfassade. Nach den Löscharbeiten wurde noch bis in die Nacht hinein per Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht.
Die beiden Bewohner des Hauses wurden glücklicherweise nicht verletzt, berichtete Hohmuth. Im Einsatz waren insgesamt 60 Kräfte der Feuerwehr aus der hauptamtlichen Wache in Gummersbach sowie aus den Einheiten Niederseßmar, Dieringhausen, Hunstig und Stadt unter der Einsatzleitung von Gummersbachs Wehrchef Frank Raupach. Präventiv waren zudem eine Rettungswagenbesatzung des Oberbergischen Kreises sowie Kräfte der Polizei im Einsatz. Die Vollmerhauser Straße war im Bereich des Einsatzes für mehrere Stunden voll gesperrt. (lth)
