Im Nachholspiel der Handball-Bundesliga gewinnt der VfL Gummersbach beim Tabellenletzten SC DHfK Leipzig mit 37:31 (21:12).
Handball-BundesligaVfL Gummersbach mit dem elften Sieg in Folge

Der Gummersbacher Ludvig Hallbäck war mit acht Treffern erneut der beste Werfer beim 37:31-Erfolg seines Teams gegen den SC DHfK Leipzig.
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Als Kay Smits in der Halbzeitpause gefragt wird, was am Gummersbacher Auftritt für die zweiten 30 Minuten verbesserungswürdig ist, erklärt der Halbrechte selbstkritisch: „Ich.“ Das stimmte zwar so nicht, entspracht aber der Leistung des VfL in den ersten 30 Minuten gegen den SC DHfK Leipzig.
Die Gummersbacher machten wenig verkehrt, standen gut in der Abwehr vor einem erneut starken Torhüter Dominik Kuzmanovic (13 Paraden). Vorne trafen Ludvig Hallbäck und Miro Schluroff, der zudem durch seine Anspiele an den Kreis glänzte.
VfL Gummersbach führt zur Pause mit 21:12
Zur Pause führte der VfL mit 21:12 und die Partie war, wie schon die vergangenen drei Bundesliga-Spiele, früh entschieden. Am Ende gewann Gummersbach vor 4492 Zuschauern in der Quarterback Immobilien-Arena mit 37:31 gegen den Tabellenletzten Leipzig.
Während die Gummersbacher ihren elften Sieg in Folge feierten, warten die Hausherren weiter auf den Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg. Durch den Sieg im Nachholspiel rücken die Gummersbacher bis auf einen Punkt an die Füchse Berlin heran, den Gegner am kommenden Donnerstag.
Bis zum 5:5 war das Spiel ausgeglichen, dann setzt sich der VfL ab
Die Partie begann auf Augenhöhe und war bis zum 5:5 (7.) offen, ehe die Leipziger den Faden verloren. Sie scheiterten immer wieder an der Abwehr der Gummersbacher oder Kuzmanovic parierte. Mit einem 8:1-Lauf zum 13:8 (17.) setzten sich die Gäste ab. Zwar verkürzten die Leipziger bis auf sechs Toren, zur Pause lagen die Gummersbacher aber bereits mit 21:12 vorne und in der voll besetzten Halle war es sehr ruhig.
Nach dem Wiederanpfiff war zu merken, dass sich die Hausherren etwas vorgenommen hatten, vor allem in der Abwehr besser stehen und die Anspiele an den Kreis verhindern wollten. Der VfL brauchte nach dem Wiederanpfiff einige Zeit, um zurück ins Spiel zu finden. Drei Fehlpässe des bis dahin starken Miro Schluroff ließen Leipzig auf 16:22 (35.) verkürzen.
Leipzig verkürzt auf fünf Tore, doch der VfL bringt den sicheren Sieg über die Zeit
Mit dem Selbstvertrauen aus der Siegesserie ließen sich die Gummersbacher nicht aus dem Konzept bringen und legten auf 29:20 (44.) vor. Die Partie war nun endgültig entschieden, auch wenn die Gäste nun teilweise nicht mehr so konzentriert agierten, was ihr Trainer Gudjon Valur Sigurdsson in der Auszeit monierte.
Leipzig verkürzte noch einmal auf fünf Treffer zum 26:31 (52.), doch näher als fünf Tore kamen sie nicht mehr. Der VfL brachte den sicheren Erfolg über die Zeit. Und feierte einen auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg.
Weiter geht es am Donnerstag, 23. April, 19 Uhr, mit dem Duell des VfL Gummersbach beim Tabellendritten Füchse Berlin. Gummersbach scheint auch ohne den verletzen Kapitän Julian Köster gewappnet fürs Spitzenspiel. Auch wenn die IHF über die Champions-League-Plätze mit einer Wild Card bestimmt, könnte Platz drei am Ende für die Königsklasse reichen.
Tore SC DHfK Leipzig: Piroch (5), Krzikalla (5/1), Binder (4), Klima (2), Mamic (1), Peter (2/1), Bogojevic (1/1), Preuss (1), Semper (1), Rogan (2), Hinriksson (5), Bombac (2).
Tore VfL Gummersbach: Vidarsson (5), Kodrin (1), Vujovic (3/3), Blohme (3), Einarsson (3), Schluroff (6), Hallbäck (8), Mahé (1), Horzen (2), Smits (4), Zeman (1).
