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EinweihungHandballer leuchten ab sofort auf Fußgängerampeln in Gummersbach

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Ein Handballer als grünes Ampelmännchen.

Die neuen Handball-Ampelmännchen in Gummersbach. 

Die Gummersbacherin Inga Bormann hatte die Idee seit Februar vorangetrieben und kräftig Geld gesammelt.

Dass der Handballsport in Gummersbach eine große Rolle spielt, sollte kein Geheimnis sein. Und so wundert es auch nicht, dass auf den Ampeln am Bergischen Hof fortan kleine Handball-Ampelmännchen den Verkehr regeln. Also auch dort, wo es durch das Eisenbahnviadukt in Richtung Schwalbe-Arena geht. Wie mehrfach berichtet hatte die Gummersbacherin Inga Bormann seit Februar dieses Jahres, als die Idee erstmals aufkam, das Thema vorangetrieben und kräftig Geld gesammelt. Am Ende kamen so 8500 Euro zusammen, von denen das Vorhaben bestritten werden konnte.

Ampelmännchen wurden von Gummersbacher Grafiker entworfen

Für das Design der Ampelmännchen wurde der Gummersbacher Grafiker Carsten Engels gewonnen. Die Stadt kümmerte sich um die Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens, das in der Öffentlichkeit schon im Vorfeld auf ein großes positives Echo gestoßen war.

Gummersbachs Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit montierte das letzte Ampelmännchen persönlich, ehe danach die Handball-Minis des VfL Gummersbach, des HC Gelpe-Strombach und der HBD Löwen Oberberg als erste die Kreuzung an der Andienungsstraße bei grünem Licht queren konnten. Diesmal dann aber flankiert von den neuen Handball-Ampelmännchen. „Ihr seid die Zukunft des Handballsports in Gummersbach“, rief der Bürgermeister den Kindern zu.

Die Handball-Minis aus Gummersbach überqueren eine Ampel mit neuen Handball-Ampelmännchen.

Die Handball-Minis der Kreisstadt überquerten zuerst den Ampelübergang mit den neuen Handball-Ampelmännchen.

Er erinnerte an den Start der Initiative im Februar verbunden mit der Frage, ob man mit den Ampelmännchen die Identität und die Liebe der Stadt zum Handball zum Ausdruck bringen könne. Er habe diese Idee gleich sympathisch gefunden, sagte Halding-Hoppenheit. Den Kindern erklärte er, dass sich durch die Handball-Ampelmännchen für den Verkehr nichts ändere: „Bei Rot stehen, bei Grün gehen.“

Der Bürgermeister erklärte weiter, dass Ampeln, oder behördensprachlich auch Lichtzeichensignalanlagen genannt, erst vor rund 100 Jahren eingeführt worden seien. Und das damals in Berlin. Zu der Finanzierung sagte er, dass Inga Bormann für die Umsetzung ihrer Idee auch selbst kräftig Geld gesammelt habe für die insgesamt neun Ampeln, beziehungsweise deren Umrüstung.

Inga Bormann berichtete, dass die Gummersbacher richtig stolz darauf sind, dass die Handballtradition auf diese Weise sichtbar wird. Insgesamt seien 186 Spenden oder Sponsorenbeiträge bei ihr eingegangen. Angefangen bei fünf Euro bis hin zu vierstelligen Beträgen. Bormann ging auch darauf ein, dass es im Vorfeld des Ampelfestes Kritik an der Aktion gegeben habe mit dem Hinweis darauf, dass hier öffentliche Mittel ausgegeben würden. „Das ist alles Quatsch. Ich kann alle beruhigen. Wir haben genug Spenden für die Umrüstung erhalten.“ Bei der anschließenden privaten Feier überreichte sie dem Bürgermeister noch ein Säckchen mit Münzen, symbolisch für den Betrag, den sie gesammelt hatte.

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