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Prozess am LandgerichtIm BMW der oberbergischen Angeklagten roch es nach Cannabis

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Die Strafprozessordnung.

Immer der Nase nach — so verliefen die Ermittlungen der Polizei.

Der Prozess am Kölner Landgericht gegen vier mutmaßliche Drogenhändler aus Oberberg ist fortgesetzt worden.

Immer der Nase nach — so verliefen die Ermittlungen der Polizei im Januar gegen vier mutmaßliche Drogenhändler (24, 28, 31 und 35) aus Oberberg. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle eines BMW X1 war den Beamten ein starker Geruch von Cannabis aufgefallen. Drogen wurden in dem Auto zwar nicht gefunden, nach der Befragung des Fahrers (24) auf der Wache sei aber klar gewesen, dass mit dem Fahrzeug regelmäßig Cannabis transportiert worden sein musste. Das berichtete eine Polizistin (22) am Donnerstag vor dem Kölner Landgericht.

Der 24-Jährige habe zwar behauptet, nichts mit Drogen zu tun zu haben, er sei nur als Fahrer engagiert gewesen. Er habe aber geahnt, dass es bei den Fahrten mit dem 31-Jährigen um Drogen gegangen sei. Zudem gab er einen Hinweis auf ein mutmaßliches Drogenlager in Marienheide, in dessen Nähe er den 31-Jährigen regelmäßig habe fahren müssen.

Aus Auto heraus Drogen verkauft

Drei Tage später, am 29. Januar, ging dann auch der 31-Jährige der Polizei ins Netz. Er war aufgefallen, weil er aus einem Auto heraus Drogen verkauft haben soll. Bei der Kontrolle sollen dann laut Anklage 44 Gramm Cannabis und 6,4 Gramm Kokain sichergestellt worden sein.

Zudem habe es einen Hinweis auf die Wohnung in Marienheide gegeben, wie eine Kripo-Beamtin (50) ebenfalls am Donnerstag vor Gericht aussagte. Bei einer kurzfristig anberaumten Durchsuchung in der Wohnung eines 35-Jährigen fanden Beamte weitere 14,4 Gramm Kokain.

Die beiden älteren Angeklagten sind wegen bandenmäßigen Drogenhandels angeklagt, die beiden jüngeren wegen Beihilfe. Der Prozess wird fortgesetzt.