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RegionalligaDas neue Handball-Jahr startet mit einem oberbergischen Derby

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Der Nümbrechter Handballer Tim Hartmann im Sprungwurf.

Tim Hartmann und der SSV Nümbrecht möchten die Punkte aus der Gummersbacher Eugen-Haas-Halle mitnehmen. 

Die Spiele zwischen den Handballern des HC Gelpe/Strombach und des SSV Nümbrecht sind traditionell hart umkämpft.

Nicht nur Handball-Insidern ist es schon lange bekannt, dass bei Spielen zwischen dem HC Gelpe/Strombach und dem SSV Nümbrecht eine gewisse Rivalität herrscht, und bei diesen Aufeinandertreffen „andere Regeln“ herrschen als im „normalen“ Ligabetrieb. Die Tabellen-Nachbarn in der Regionalliga sehen die Partie als sehr wichtig an, beide müssen Punkte holen, um nicht weiter in den Abstiegsstrudel zu geraten. Für beide geht es um sehr viel. „Die Motivation wird bei beiden Mannschaften auf dem Maximum sein, und man freut sich, die Leute zu sehen“, sagt SSV-Trainer Manuel Seinsche. Dagegen hat die U20 des VfL Gummersbach noch eine Woche spielfrei.

HC Gelpe/Strombach – SSV Nümbrecht (Samstag, 19.45 Uhr)

Es verspricht, eine spannende Partie in der Gummersbacher Eugen-Haas-Halle zu werden. Der HC hat in der Winterpause ein paar Extra-Trainingseinheiten hingelegt und Trainer Daniel Rodriguez kann mit einem kompletten Kader aufwarten. „Wir müssen das Tempospiel von Nümbrecht unterbinden. Sie werfen die meisten Tore über die zweite Welle. Wenn wir sie zwingen können, ins Positionsspiel zu kommen, sehen wir eine realistische Chance zu gewinnen“, so Rodriguz und ergänzt: „Im Angriff müssen wir die starke 6:0-Deckung und den starken Torhüter überwinden, indem wir den Ball schneller zirkulieren lassen und mit unseren Laufwegen bessere Torchancen erarbeiten, um es entsprechend erfolgreich zu gestalten.“

Nümbrecht hingegen hatte die Woche durch krankheitsbedingte Ausfälle nur mit einem dezimierten Kader trainieren können. Nachdem sich Torben Lang beim Sieg gegen den TSV Bonn rrh. das vordere Kreuzband gerissen hatte und lange ausfallen wird, kann das Seinsche-Team mit Erik Hampel einen Neuzugang vermelden.

Der 31-Jährige wechselte vom Oberligisten Bergische Panther II ins Oberbergische. Der Linkshänder verfügt über Drittliga-Erfahrung und ist laut Seinsche, nach Langs Verletzung ein Glücksfall. „Der HC hat genügend Qualität, tolle Jungs, starke Außen, einen tollen Rückraum und eine variable Deckung – sie werden uns alles abverlangen“, so der SSV-Trainer über den Rivalen. „Wir wollen natürlich die Punkte mitnehmen, sonst wären die Siege aus dem Dezember nichts wert, wenn wir nicht in unserem Tabellen-Umfeld punkten“, erklärt Seinsche weiter.