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RohstoffmangelGummersbacher Tapetenhersteller leidet unter Preissteigerungen

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Das Firmengebäude des Unternehmens.

Gummersbach – Dem Gummersbacher Tapetenhersteller AS Création ist es gelungen, im ersten Halbjahr 2021 den Konzernumsatz von 68,6 Millionen Euro im Vorjahr um 11,1 Prozent oder 7,6 Millionen auf 76,2 Millionen Euro im Berichtszeitraum zu steigern. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Zwischenbericht hervor, über den AS in einer Pressemitteilung berichtet.

Erfreulich ist aus Sicht des Vorstands, dass sowohl der Geschäftsbereich Tapete als auch der Geschäftsbereich Dekorationsstoffe zu der positiven Umsatzentwicklung beigetragen haben und dass AS Création die Umsätze mit Ausnahme Deutschlands in allen anderen Regionen deutlich steigern konnte.

Für Deutschland weist AS Création in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang um 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. „Diese Entwicklung ist auf den weitreichenden Lockdown in Deutschland in den ersten vier Monaten zurückzuführen, der unter anderem die weitgehende Schließung der wesentlichen stationären Vertriebskanäle beinhaltete. Im Unter- schied zum Vorjahr waren im Jahr 2021 auch die Baumärkte von den Schließungen betroffen“, teil das Unternehmen mit.

Die Preissteigerung konnte nicht kompensiert werden

Europas führender Tapetenhersteller weist für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen operativen Gewinn in Höhe 4,6 Millionen Euro (Vorjahr 2,7 Millionen) aus. Besorgt zeige sich der Vorstand über die erheblichen Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten, insbesondere bei den erdölbasierten Rohstoffen, die ab Ende Februar und Anfang März 2021 eingesetzt hätten und die Rohertragsmarge von AS Création extrem belasteten, wie es weiter heißt.

In der Folge sei die Rohertragsmarge von AS Création von 54,5 Prozent im ersten Quartal 2021 um sechs Prozentpunkte auf 48,5 Prozent im zweiten Quartal 2021 deutlich zurückgegangen.

Das Ausmaß dieser Preissteigerungen habe nicht durch Kosteneinsparungen und Sortimentsanpassungen kompensiert werden können. Daher bleibe die Ergebnissituation im zweiten Quartal 2021 – anders als noch im ersten Quartal – hinter den Erwartungen zurück.