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Autobahn 4
Arbeiten an Bonner Brücke sollen keine Folgen für Baustellen in Oberberg haben

2 min
Zu sehen ist eine Autobahnbrücke von unten.

Die 275 Meter lange Hunstigtalbrücke zwischen den Autobahnanschlussstellen Gummersbach und Bielstein besteht aus zwei parallel verlaufenden Teilen – eine pro Fahrtrichtung. 

Nach der Sperrung der Bonner Nordbrücke stellt sich die Frage, ob die Autobahn GmbH Kapazitäten aus Oberberg abzieht. Die GmbH beruhigt.

Die angekündigten neuerlichen Arbeiten an der Hunstigtalbrücke der Autobahn 4 (zwischen der Anschlussstelle Gummersbach und der Wiehltalbrücke) werden bis zu einer Woche dauern. Das hat die Autobahn GmbH auf Nachfrage dieser Zeitung mitgeteilt. Die Arbeiten sollen im Herbst über die Bühne gehen. Einen genaueren Zeitrahmen nannte die Autobahn GmbH zunächst nicht.

Unfall beschädigte Rückhaltesystem an der oberbergischen Brücke

Wie berichtet, hatte sich nach dem Abschluss der umfangreichen Sanierung- und Verstärkungsarbeiten an der 275 Meter langen Autobahnbrücke herausgestellt, dass weitere Arbeiten erforderlich sind. Neben einer nachträglichen Verbesserung des bestehenden Entwässerungssystems muss auch ein inzwischen entstandener Schaden am Fahrzeugrückhaltesystem (FRS) repariert werden. Dieser Schaden war laut Autobahn GmbH durch einen Verkehrsunfall entstanden.

Das Brückenbauprogramm hat für die Autobahn GmbH höchste Priorität.
Aus der Antwort der Autobahn GmbH

Das FRS verhindert im Falle eines Unfalls, dass Fahrzeuge von der Brücke herabstürzen. Grundsätzlich zeigt man sich bei der Autobahn GmbH zuversichtlich, was die zeitliche Planung der Arbeiten im Bergischen angeht: Bekanntlich hatten erst vor wenigen Wochen Untersuchungen an der Bonner Nordbrücke schwerwiegende Schäden an deren Tragwerk ans Licht gebracht – die Brücke wurde von jetzt auf gleich für den Verkehr gesperrt.

Keine Nachteile für den Zeitplan in Oberberg

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll das Bonner Brückenprojekt mit höchster Priorität vorangetrieben werden. Mit Blick auf andere geplante Vorhaben der Autobahn GmbH – Stichwort Wiehltalbrücke in Oberberg oder Autobahnbrücke bei Untereschbach im Rheinisch-Bergischen Kreis – stellt sich da die Frage, ob womöglich Kapazitäten zugunsten der Bonner Brücke von den genannten Projekten im Bergischen abgezogen werden müssen.

Dazu teilt die Autobahn GmbH auf Anfrage dieser Zeitung mit: „Das Brückenbauprogramm hat für die Autobahn GmbH höchste Priorität. Durch den Ersatzneubau der linksrheinischen Vorlandbrücke in Bonn sind keine Auswirkungen auf die benannten Bauwerke zu erwarten – unter anderem, weil Planungsleistungen auch extern vergeben werden.“