Bei der 24. Auflage des Aggerenergie- und Sparkassenlaufs kamen 1261 Läuferinnen und Läufer von den Bambini bis Senioren ins Ziel.
Stadtlauf GummersbachNicht nur der Nachwuchs hatte Spaß im Regen

Vom Start an waren die Mädchen des Bambini-Laufs mit Vollgas unterwegs.
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„Es haben wohl nicht alle die Teller leer gegessen“, sagte Michael Köhler, Vorsitzender der LG Gummersbach, mit einer gehörigen Portion Galgenhumor. Der 24. Aggerenergie- und Sparkassenlauf versank im Regen und die Strecke bot Wassergräben wie bei einem Hindernislauf. Während die fast 300 Bambini jede Pfütze mit Freude nahmen, umkurvten die „Laufprofis“ die nassen Ansammlungen. Am Ende waren 1261 Läuferinnen und Läufer vom Kindergartenalter bis zu den Senioren im Ziel – alle klatschnass.
Dabei hatte das Regenradar nur Schauer angesagt, doch beim Hauptlauf kamen auch noch Windböen hinzu , ehe der Regen pünktlich zum Ende der Veranstaltung stoppte. Auch wenn von den fast 1500 angemeldeten Teilnehmern einige zu Hause blieben, tat es der Stimmung an der Strecke keine Abbruch. Wenn die Läuferinnen und Läufer in den Start- und Zielbereich einliefen wurden vor allem die Bambini und die Schüler frenetisch angefeuert.
Die Grundschule Körnerstraße hatte die meisten Teilnehmer gemeldet
Mit 121 Meldungen, das ist die Hälfte der rund 240 Schülerinnen und Schüler, hatte die Grundschule Körnerstraße die meisten Mädchen und Jungen am Start vor der Grundschule Windhagen mit 118. Um sich vor dem Regen zu schützen hatte die Grundschule zwei Zelte aufgebaut. „Es regnet doch eigentlich immer“, sagte Sportlehrerin Julia Haas lachend, deshalb seien die Zelte auch nichts Neues.

Vom Clown (Moritz Flader) wurden die jüngsten Läufer nicht nur auf die Strecke geführt, sondern im Anschluss auch im Ziel empfangen.24. AggerEnergie- und Sparkassenlauf Gummersbach.
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„Die Kinder und die Lehrkräfte haben Spaß daran“, erklärte die Sportlehrerin zur Motivation am Stadtlauf teilzunehmen. Zudem sei es eine Möglichkeit, dass die Kinder in Bewegung blieben. Mit 103 Meldungen war das Lindengymnasium die dritte Schule mit über 100 Teilnehmern. Mit dem Preis für die teilnahmestärkste Schule wird der Förderverein unterstützt, was dann wieder den Schülern zugutekommt, erklärte Haas.
Zum zweiten Mal in Folge waren wieder alle Gummersbacher Schulen am Start
Michael Köhler freute sich, dass zum zweiten Mal in Folge wieder alle Gummersbacher Schulen am Start waren. „Das hatten wir im vergangenen Jahr erstmals“, sagte er. Ebenfalls vor Ort waren die Vertreter der beiden Sponsoren Aggerenergie und Sparkasse Gummersbach ebenso wie Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit, der ebenfalls an der Siegerehrung teilnahm und den Startschuss zu einem Schülerlauf gab.
Für den reibungslosen Ablauf und das jedes Bambini auch ins Ziel kam, sorgten rund 60 Helferinnen und Helfer rund um die Strecke. Als Moderatorin empfing die Läuferinnen und Läufer Dorothee Klasen im Ziel und hatte für jede und jeden ein lobendes Wort. Bei allen Distanzen leuchtete es orange, die Farbe der Bohle-Gruppe, die 87 Teilnehmer gemeldet hatte und damit erneut das teilnehmerstärkste Unternehmen war.
Spannende Duelle über die vier und die zehn Kilometer
Der LG-Vorsitzende Michael Köhler hatte noch eine gute Nachricht. Im kommenden Jahr soll es Ende April wieder einen Lauf „Rund um die Aggertalsperre“ geben. Der Traditionslauf war zuletzt abgesagt worden, da die Organisatoren fehlten. „Zu 99 Prozent ist das Problem gelöst“, freute sich Köhler.

Benedikt Flosbach empfängt seinen Bruder Lukas im Ziel. Die Brüder, die für die LG Gummersbach starten, belegten die ersten beiden Plätze über die vier Kilometer.
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Trotz des Regens hatte der Stadtlauf auch sportlich einiges zu bieten. So gewann Rachid Soufi vom Ausdauersportverein Duisburg die zehn Kilometer in 32:56 Minuten mit deutlichem Abstand vor Maciek Miereczko (LG Donatus Erftstadt, 33:37). Bei den Frauen lieferten sich die Vereinskolleginnen Ira Aachenbach und Christl Dörschel, die beide für die SG Wenden starten, ein Duell um den Sieg. Ira Achenbach setzte sich von Beginn an an die Spitze und siegte in 38:24 Minuten vor der Lantenbacherin, die nach 39:01 Minuten ins Ziel lief.
Über die vier Kilometer wurde die Bergneustädterin Franziska Dziallas (Bayer 04 Leverkusen Paraleichtathletik) ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte in 15:37 Minuten vor dem Nachwuchstalent Penelope Fernandez Echeverria (Wiehltaler LC, 16:27 Min.) Die beiden liefen in einer eigenen Liga, denn die Drittplatzierte kam erst über anderthalb Minuten später ins Ziel. Bei den Männern lieferten sich die Brüder Benedikt und Lukas Flosbach (beide LG Gummersbach) einen Kampf um den Sieg. Den entschied Benedikt Flosbach in 14:22 Minuten vor seinem Bruder (14:50) für sich.
Große Starterfelder gab es bei den Bambini (450 Meter) sowie den Schülerinnen und Schülern über die zwei Kilometer. Die Ergebnisse gibt es auf der Seite der LG Gummersbach.
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