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TapetenherstellerZeiten für Gummersbacher A.S. Création bleiben schwierig

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Der Firmensitz in Gummersbach-Derschlag.

Der Firmensitz in Gummersbach-Derschlag.

Der Gummersbacher Tapetenhersteller rechnet bis zum Jahresende unverändert mit Umsätzen zwischen 95 und 110 Millionen Euro.

Die Zeiten für den Gummersbacher Tapetenhersteller A.S. Création bleiben herausfordernd: In seinem Konzernabschluss zum 30. Juni berichtet das Aktienunternehmen von einem Umsatzrückgang bei einem nahezu auf Vorjahresniveau liegendem Ergebnis. Doch die Effizienzmaßnahmen zeigten Wirkung, heißt es von A.S.

Im ersten Halbjahr 2026 sank der Umsatz zwar um 3,4 Prozent auf 54,2 Millionen (im Vorjahr waren es 56,1 Millionen). Als negative Faktoren für die Geschäftsentwicklung nennt das Unternehmen geopolitische Unsicherheiten, die anhaltend schwache Baukonjunktur sowie die zurückhaltende Konsumstimmung. Die Rohertragsmarge verbesserte sich allerdings laut Mitteilung um 1,1 Prozentpunkte auf 54,8 Prozent.

„Anpassung der Organisations- und Personalstruktur“

Der Personalaufwand erhöhte sich auf 16,7 Millionen Euro – Grund seien Abfindungen und Freistellungen in Höhe von 0,6 Millionen „in Zusammenhang mit der Anpassung der Organisations- und Personalstruktur“. Trotz Umsatzrückgangs erreichte das bereinigte operative Ergebnis mit 0,9 Millionen nahezu das Vorjahresniveau von einer Million Euro. Das bereinigte Ergebnis nach Steuern belief sich auf 0,3 Millionen (Vorjahr: 0,4 Millionen).

Nach der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr rechnet A.S. bis zum Jahresende unverändert mit Umsätzen zwischen 95 und 110 Millionen Euro sowie einem bereinigten Ergebnis nach Steuern zwischen –1,5 und +2,0 Millionen Euro. Der Markt bleibt schwierig, beschreibt das Unternehmen: „Die konjunkturelle Erholung verläuft bislang verhalten; insbesondere die Nachfrage nach Produkten rund um Bauen und Renovieren bewegt sich nach wie vor auf einem niedrigen Niveau.“ Zudem dürften steigende Rohstoff- und Logistikkosten infolge des Iran-Konflikts die Ergebnisentwicklung belasten.

Aber: Die im Vorjahr eingeleiteten Maßnahmen zeigten Wirkung. Der Vorstand strebe an, das Geschäftsjahr mit einem positiven bereinigten Ergebnis nach Steuern abzuschließen. Grundlage hierfür sei eine strategische Agenda mit Effizienzsteigerungen, Konzentration auf margenstärkere Produkte und Ausbau der Wachstumsfelder Digitaldruck und E-Commerce.