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Heimspiel gegen MagdeburgFrüher Härtetest für den VfL Gummersbach

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VfL-Neuzugang Tilen Kodrin ist nicht  nur im Angriff eine Verstärkung, er verstärkt auch die Abwehr der Gummersbacher. 

Gummersbach – Zum ersten Heimspiel der Saison in der Handball-Bundesliga empfängt Aufsteiger VfL Gummersbach am Donnerstag in der Schwalbe-Arena gleich eines der Top-Teams der Liga. Um 19.05 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer Gudjon Valur Sigurdsson gegen den SC Magdeburg und somit gegen den amtierenden Deutschen Meister an.

Für Sigurdsson ist das jedoch kein Grund, nervös zu werden. „Ich freue mich auf die Partie. Wir haben in der vergangenen Saison hart gearbeitet, um wieder gegen Magdeburg antreten zu können“, betont der VfL-Trainer und ergänzt: „Jeder in der Liga kann jeden schlagen.“

Aufsteiger Hamm scheiterte zuvor gegen Magdeburg

Dass der ASV Hamm, neben den Gummersbachern der zweite Aufsteiger, am ersten Spieltag den Magdeburgern deutlich unterlegen war, sieht Sigurdsson nicht als schlechtes Omen für sein Team. „Hamm hat gut gekämpft. Und ich vergleiche Mannschaften grundsätzlich nicht“, betont er. Den Gegner aus Sachsen-Anhalt hat Sigurdsson vorab genau analysiert.

„Sie haben einen ganz anderen Spielstil als Lemgo und sind vor allem im 1:1 schwer zu stoppen. Mit Omar Ingi Magnusson spielt außerdem einer der besten Handballer der Welt in Magdeburg“, sagt er. Für seine Mannschaft gelte es demnach – wie bereits gegen Lemgo – diszipliniert aufzutreten, gut zu decken und schnelle Tempogegenstöße zu laufen.

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Noch nicht  einsetzbar sei Hakon Styrmisson, der am vergangenen Sonntag nach langer Verletzungspause sein Comeback im U23-Team des VfL gefeiert hatte. Nach Absprache war der Linksaußen zwei Mal für zehn Minuten eingesetzt worden. „Er trainiert wieder mit uns, aber muss erstmal  reinkommen“, berichtet Sigurdsson. Ausfallen werden weiterhin   Torhüter Martin Nagy sowie Kreisläufer Jonas Stüber, der seit drei Wochen  an einer Schulterverletzung laboriert.  „Bei Jonas sieht es bereits besser aus, aber gerade als Kreisläufer muss seine Schulter voll belastbar sein und er muss erst wieder seine volle Kraft aufbauen“, so der VfL-Trainer weiter.

Wie der SC Magdeburg gegen Hamm, ist auch der VfL  nach seinem souveränen Sieg gegen Lemgo mit einem Erfolg und zwei Punkten in die Saison gestartet. Mit dem Rückenwind der VfL-Fans sollen in der heimischen Arena nun die nächsten zwei Punkte folgen – gegen Magdeburg oder an selber Stelle am Sonntag gegen den ASV Hamm. An der Tageskasse gibt   es  noch Karten in allen Kategorien.