Handball-BundesligaVfL Gummersbach trifft zum dritten Mal auf die Füchse Berlin

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Giorgi Tskhovrebadze setzt mit dem Ball in der Hand zum Sprungwurf an.

In der Berliner Max-Schmeling-Halle mussten sich Giorgi Tskhovrebadze und der VfL Gummersbach im l DHB-Pokal-Viertelfinale den Füchsen Berlin geschlagen geben.

Auch im dritten Spiel ist die Favoritenrolle gegen den Tabellenzweiten klar vergeben

Ende Oktober nahm der VfL Gummersbach mit einem nicht für möglich gehaltenen Endspurt in der ausverkauften Schwalbe-Arena dem souveränen Tabellenführer Füchse Berlin beim 30:30 den ersten Saisonpunkt ab. Nach der EM-Pause zerstörten die Berliner mit ihrem 31:29-Sieg die Hoffnungen des VfL ins Final Four um den DHB-Pokal einzuziehen. Am Sonntag steht nun mit dem Rückspiel in der Handball-Bundesliga das dritte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in dieser Saison an. Anpfiff ist am Sonntag, 15 Uhr.

Dass die Favoritenrolle beim Tabellenzweiten Füchse Berlin liegt, ist für VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson keine Frage. Zumal die Berliner mit ihren Stars Mathias Gidsel, Lasse Andersson und Max   Darj sowie Torhüter Dejan Milosavljev, einem der Konstantesten   auf seiner Position, überragend besetzt seien. Zudem treten die Berliner mit der Euphorie, das Final Four in der European League erreicht zu haben, an. Und das mit einem fulminanten 37:30-Sieg in Nantes, was nach der eigenen Erfahrung etwas Besonderes sei, sagt Sigurdsson.

Nach der Niederlage gegen die MT Melsungen (28:30) und dem 32:32-Unentschieden gegen den THW Kiel scheint bei den Füchsen mit einem Rückstand von vier Punkten auf Tabellenführer Magdeburg die Meisterschaft zwar außer Reichweite, doch Platz zwei wollen die Berliner halten, um in der kommenden Saison in der Champions League zu spielen.  

Zudem könnte Gidsel den Rekord der meisten Feldtore in einer Bundesligasaison knacken. Den hält noch der ehemalige Gummersbacher Kyung Shin Yoon mit 248 Treffern, der Berliner steht aber schon bei 241. „Wir haben in Gummersbach gesehen, wie schwer es ist, gegen sie zu bestehen, und auch im Pokal-Viertelfinale war es bis in die Endphase eine enge Partie“, sagt Füchse-Trainer Jaron Siewert, dass sein Team vor den Gästen gewarnt sei. Der VfL hat bis auf den Langzeitverletzten Tom Jansen keine Verletzten zu beklagen.

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