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GummersbachVier Verletzte bei Wohnhausbrand – Gebäude zerstört

2 min
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Der Brand wurde von 80 Einsatzkräften gelöscht

Gummeroth – Bei einem Wohnhausbrand in der Gummersbacher Ortschaft Gummeroth sind am Samstagmorgen vier Menschen verletzt worden, davon eine Person schwer. Alle wurden ins Gummersbacher Kreiskrankenhaus gebracht, wo sie wegen Rauchgasinhalation behandelt wurden. Das Gebäude wurde durch die Flammen zerstört.

Als um 7.20 Uhr die ersten Feuerwehrkräfte der Einheiten Strombach-Lobscheid und Gummeroth an der Straße „Im Wolflöh“ eintrafen, stand schon eine weit sichtbare Rauchsäule über dem Dorf. Den Wehrleuten bot sich ein schlimmes Bild: Eine Hälfte des Doppelhauses brannte lichterloh, die Flammen schlugen über den Dachboden auf die benachbarte Haushälfte über.

Vierte Person zunächst vermisst

Sofort wurde die Alarmstufe erhöht, weitere Kräfte aus der Gummersbacher Hauptwache sowie der Löschzug Gummersbach, die Einheiten Windhagen und Hülsenbusch und der Einsatzleitwagen aus Niederseßmar rückten an. Der Rettungsdienst kam mit fünf Rettungswagen und dem Notarzt.

Für die Feuerwehr galt es als erstes, die Bewohner in Sicherheit zu bringen. Drei hatten sich bereits ins Freie gerettet. Doch eine vierte Person wurde zunächst vermisst. Während sich die Feuerwehrleute bereit machten, ins brennende Haus zu gehen, tauchte sie aber auf.

Brandursache noch unklar

Einsatzleiter Axel Merten ließ seine 80 Einsatzkräfte den Brand auf breiter Front bekämpfen. Mit vier C-Rohren und über die Drehleiter rückten mehrere Trupps unter Atemschutz gegen den Flammen vor. Das dauerte mehrere Stunden. Erst gegen 10.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Die drohende Einsturzgefahr des Gebäudes erschwerte die Löscharbeiten. Bis den Nachmittag blieb eine Einheit zur Brandwache vor Ort.

Wodurch das Feuer ausgebrochen ist, wird nun die Polizei ermitteln.