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Invasive ArtDie Quaggamuschel breitet sich aus

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Das Foto zeigt Exemplare der Quaggamuschel.

Quaggamuscheln kommen mittlerweile auch in vielen Gewässern  in Deutschland vor. Der Wupperverband will der Ausbreitung vorbeugen.

Der Wupperverband will verhindern, das sich die invasiven Quaggamuscheln auch in den bergischen Talsperren ausbreiten. Er appelliert, Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.

Ihr Name ist vielen noch nicht geläufig. Doch ist die Quaggamuschel rückt näher und bedroht die heimischen Gewässer. Sie gehört zu den invasiven gebietsfremden Muschelarten, die sich rasant vermehren, einheimische Arten verdrängen können und das Risiko in sich bergen, Krankheiten zu verbreiten, erklärt der Wupperverband.

Bislang wurde die Quaggamuschel in den Gewässern des Wuppergebietes noch nicht nachgewiesen. Damit das auch so bleibt, startet der Wupperverband einen eindringlichen Appell an alle Nutzer der Wupperverbandstalsperren. Im Fokus stehen dabei die Wupper-, Bever-, Brucher- und Lingese-Talsperre, die von Freizeitsportlern gerne genutzt werden.

Damit die Quaggamuschel keine Chance hat, sich hier zu verbreiten, sollte das Equipment, das in Gewässern verwendet wird, später gründlich gereinigt und vor erneuter Benutzung vollständig getrocknet werden. Das betrifft Boote, SUPs, Angel- und Tauchausrüstung. Die Reinigung sollte nicht in unmittelbarer Gewässernähe durchgeführt werden. Der Wupperverband empfiehlt, zur Reinigung möglichst heißes Wasser (mindestens 60 Grad) zu verwenden. Bilgen- und Restwasserrückstände müssen vollständig entfernt werden.