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„Krabat“Mystische Abenteuer und schwarze Magie

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spielten die Schüler das Theaterstück „Krabat“ nach dem Buch von Otfried Preußler. (Foto: Strombach)

Wipperfürth – Zum packenden Ausflug in die Welt mystischer Abenteuer und schwarzer Kunst lud am Wochenende die Klasse 7d des Städtischen Engelbert-von-Berg-Gymnasiums mit dem Theaterstück „Krabat“. Als Vorlage diente der gleichnamige Roman von Otfried Preußler, den die Schüler mit Klassenlehrerin Isabel Ring behandelt hatten. Darin erzählt der Kinderbuchautor die Geschichte des Waisenjungen Krabat, der im Dreißigjährigen Krieg umherirrt und schließlich Unterkunft und Arbeit bei einem finster aussehenden Müllermeister findet, der Krabat in die schwarze Kunst einweiht. Auf seltsame Weise sterben die älteren Lehrlinge, während der Meister immer jünger zu werden scheint. Den erschreckenden Zusammenhang erkennt Krabat erst, als er selbst kurz vor dem Ende seiner Lehrzeit steht.

„Diese Geschichte hat uns alle sehr fasziniert“, verrät Jasmin Heider, die eine der Tänzerinnen spielt und mit 26 Klassenkameraden auf der Bühne steht. Eiligst wurden Bühnenbilder und Kostüme entworfen und die EvB-Aula in eine Mühlenlandschaft des 17. Jahrhunderts verwandelt. Der Roman musste zum Spieltext umgeschrieben werden und sogar in den Ferien probten die Jugendlichen die Szenen. Zur großen Premiere, fast genau am ersten Todestag des Autors, drängten sich Eltern, Geschwister und Lehrer, um den spannenden Zweikampf zwischen Krabat (gespielt von Kim Kirschsieper) und der Meisterin (Klara Schneider) zu verfolgen. Für Isabel Ring symbolisierte das Theaterstück vor allem die beiden Seiten von „Freiheit“. Die werde von Jugendlichen offen eingefordert, sei aber gleichzeitig mit Ängsten verbunden. „Besser hätten die Schüler das Problem nicht verinnerlichen können“, strahlte die Klassenlehrerin über die gelungene Premiere. Eine weitere Aufführung soll bald folgen. Wann genau, steht allerdings noch nicht fest. (sfl)