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Grünes KlassenzimmerEin Einblick in die Arbeiten am Schulzentrum

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Die künftige Bushaltestelle ist schon gut zu erkennen. Nach den Schulferien soll sie fertig sein.

Die künftige Bushaltestelle ist schon gut zu erkennen. Nach den Schulferien soll sie fertig sein.

Der Umbau des Bereiches vor dem Kulturzentrum läuft auf Hochtouren, mittlerweile lässt sich erkennen, wie die Bushaltestelle aussehen wird.

Die Umbauarbeiten am Schul- und Kulturzentrum am Wilhelm-Breidenbach-Weg im Rahmen des Isek laufen auf Hochtouren und sie liegen im Zeitplan. Nicole Mirgeler von der Stabsstelle Gemeindeentwicklung ist zufrieden. Natürlich gebe es bei einer Großbaustelle in einem laufenden Betrieb immer wieder mal das ein oder andere Problem, aber bisher habe man für alles schnell eine Lösung gefunden.

Mittlerweile lässt sich auf der Baustelle auch schon gut erkennen, wo künftig die Busse halten werden und wo das erste der beiden grünen Klassenzimmer seinen Platz finden wird. Die Ovag hat auf dem neuen Busplatz bereits erste Fahrten durchgeführt und überprüft, ob die Schleppkurven passen und ein problemloses Befahren möglich ist. Die Fahrer seien sehr angetan, denn künftig müssen sie nicht mehr die Schleifer über den gesamten Parkplatz fahren, der oft eng zugeparkt war, sondern haben einen separaten eigenen Bereich, der parallel zum Wilhelm-Breidenbach-Weg verläuft. Auch die Standorte für die Haltestellenschilder, die Beleuchtung und die Leitwege für Sehbehinderte sind abgestimmt.

Haltestelle soll nach den Sommerferien in Betrieb genommen werden

Nach den Sommerferien soll die Bushaltestelle fertig werden. Es kommt ein besonderer Asphalt und ein spezieller Unterbau zum Einsatz, der speziell für die schweren Fahrzeuge entwickelt wurde. Auch das erste Klassenzimmer soll im neuen Schuljahr schon genutzt werden können.

Ein Sonnensegel ist bestellt und soll für zusätzlichen Schatten sorgen. Neben dem vorhandenen Baumbestand sollen auch neue Bäume gepflanzt werden. Neben den in den Plänen vorgesehenen neuen Pflanzen wird es noch eine eigene Aktion der Schule geben. Dabei soll in einem Workshop ein „tiny forst“ gepflanzt werden.

Mögliches viele Baumaterialien wiederverwenden

Gut zu sehen ist auch, dass bei den Arbeiten möglichst viele recycelte Baumaterialien zum Einsatz kommen. Das Pflaster, das vom Kastella-Platz aufgenommen wurde, und auch Ziegelsteine, die dort verbaut wurden, werden etwa als Einfassung für das erste der grünen Klassenzimmer verwendet. Auch bei den Wegen kommt das gebrauchte Material zum Einsatz. Dazu wird es sortiert, gesäubert und gestapelt, was eine Menge Handarbeit bedeutet, wie Nicole Mirgeler verdeutlicht. Eine echte Knochenarbeit. Wie und wo die alten Baumaterialien wieder verwendet werden, ist Teil der Baubesprechung, die jeden Mittwoch stattfindet.

Eine enge Abstimmung mit den Firmen und den Schulen sei sehr wichtig. Insbesondere was die Verkehrsführung und die Parkmöglichkeiten angehe, die sich im laufenden Bauprozess öfter ändern können. Das trifft aktuell auf die Lehrerparkplätze zu, die verlegt werden müssen, weil auf deren Höhe die Überquerungshilfe gebaut wird. Auch die Schüler werden einbezogen, so sollen sie die Auflagen für die Bänke in den Freiluftklassenzimmern gestalten. Die Metallunterkonstruktionen dazu stammen aus alten Bänken aus dem Freizeitpark. Im Herbst soll der zweite Bauabschnitt beginnen, in dessen Verlauf das nächste grüne Klassenzimmer entstehen wird. Darin wird die Tischtennisplatte ihren Platz finden, die jetzt am Bühneneingang steht. Denn am Bühneneingang ist eine Kulturecke mit einer kleinen Tribüne und einer mobilen Bühne geplant, auf der Kulturveranstaltungen stattfinden können.

Im Isek geht es anschließend mit der Aufwertung von Park Plietz weiter, die Arbeiten sind beauftragt, berichtet Mirgeler. Sie verweist auch auf das Ortsteilbüro, Pfarrgasse 2a (Serv In). Dort beantworten an jedem zweiten Mittwoch im Monat Simone Derr (0172/547 78 17) und Lena Lammertz (0173/238 34 38) die Fragen zum Isek.