Trainer Pepe Brunetto warnt davor, sich von Weidens Tabellenplatz blenden zu lassen. Gegen die Eintracht sei jeder Gegner maximal motiviert.
MittelrheinligaEintracht Hohkeppel erwartet heißes Spiel gegen den Vorletzten aus Weiden

Trotz des am Ende deutlichen 5:1-Sieg gegen Porz notierte Hohkeppels Trainer Giuseppe Brunetto am vergangenen Sonntag vor allem in der ersten Hälfte Verbesserungswürdiges.
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Vergangenen Sonntag hatte Pepe Brunetto erstmals als Trainer der 1. Mannschaft von Eintracht Hohkeppel in der Fußball-Mittelrheinliga die sportliche Verantwortung. Und sah trotz des am Ende deutlichen 5:1-Sieg gegen Porz eine erste Hälfte, in der Verbesserungswürdiges notiert wurde. „ Ab der zehnten Minute war es zäh. Wir hatten zwar eine gute Spielkontrolle, aber es fehlte im letzten Drittel die richtige Durchschlagskraft. Das haben wir angesprochen und in dieser Woche daran gearbeitet“, erklärt Pepe Brunetto.
Nächste Partie gegen einen Gegner, der um den Klassenerhalt kämpft
Nach der Pause änderte sich dieses ohnehin. Durch vorgenommene Wechsel kam mehr Druck ins Angriffsspiel. Nun steht für Hohkeppel, die nächste Partie beim nächsten Gegner an, der um den Klassenerhalt kämpft.
Teutonia Weiden – Eintracht Hohkeppel (So. 15.30 Uhr). Dieser Gegner hat einen Treffer mehr kassiert, als die Eintracht erzielt hat. Bei 68 Gegentoren in 22 Spielen trennen die beiden Teams fußballerisch Welten. Die Eintracht ist Vierter der Tabelle und tritt in Weiden beim Vorletzten an, der bereits acht Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat. „Vom Tabellenplatz der Teutonia lasse ich mich nicht blenden. Gegen uns ist für jeden Gegner ein besonderes Spiel, in dem es darum geht, über 100 Prozent auf den Platz zu bringen, um uns Punkte abzunehmen“, weiß Trainer Pepe Brunetto.
Vom Tabellenplatz der Teutonia lasse ich mich nicht blenden. Gegen uns ist für jeden Gegner ein besonderes Spiel, in dem es darum geht, über 100 Prozent auf den Platz zu bringen, um uns Punkte abzunehmen.
Ohnehin ist er der Auffassung, dass dieser Gegner – wie jeder andere auch – ernstzunehmen ist. „Mit Meik Kühnel haben sie einen sehr erfahrenen Spieler in ihren Reihen, den ich bereits beim 1. FC Düren in der Regionalliga trainiert habe“, sagt Pepe Brunetto: „Ich bin sicher, dass wir mit der nötigen Konzentration an diese Aufgabe herangehen und unser Ziel klar vor Augen haben.“ 24 Punkte aus den restlichen acht Spielen zu holen, ist erklärtes Ziel.
Die personelle Lage entspannt sich in Hohkeppel inzwischen auch deutlich. Mit den zuletzt verletzten Joel Vieting und Hendrik Strobl sowie dem erkrankten Mike Owusu kehren zuletzt fehlende wichtige Spieler in den Kader zurück. Auf jeden Fall macht dem neuen Trainer seine Aufgabe Freude: „Es macht Spaß, mit diesen Jungs zu arbeiten.“
Der Gegner: Teutonia Weiden liegt abgeschlagen auf dem vorletzten Rang. Zuletzt gab es mit 0:6 in Königsdorf erneut eine deutliche Niederlage. Vor etwas mehr als einem Jahr war es mit 0:21 in Königsdorf noch weitaus deutlicher. Damals trat aus der 1. Mannschaft nur Kapitän Meik Kühnel an. Ansonsten waren Spieler aus der Reserve im Einsatz. Eine Partie gegen den Siegburger SV musste Teutonia Weiden wegen Personalproblemen auch absagen.
Mit dem 31-jährigen Mittelfeldspieler Meik Kühnel haben sie einen sehr erfahrenen Spieler in ihren Reihen, der einst bei Alemannia Aachen, dem Wuppertaler SV, FC Wegberg-Beeck und dem 1. FC Düren in höheren Ligen spielte. Trainer der Mannschaft ist Cemil Temür.
