Der SV Frielingsdorf, der SSV Süng, der VfL Berghausen und der TuS Lindlar arbeiten über kommunale Grenzen hinaus zusammen.
JugendfußballDie neue JSG Berg ist endgültig besiegelt

Vier Vereine machen künftig gemeinsame Sache: (v.l.) Ralf Theunissen (SSV Süng), Jörg Müller (TuS Lindlar), Sebastian Feldhoff (SV Frielingsdorf) und Ulrich Gärtner (VfL Berghausen) bei der Unterzeichnung der Jugend-Kooperation auf der Arno-Parussel-Sportanlage in Berghausen unterschrieben.
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Jetzt auch offiziell mit vier Siegeln versehen ist die Kooperation des SV Frielingsdorf mit dem SSV Süng, dem VfL Berghausen-Gimborn und dem TuS Lindlar im Bereich Jugendfußball. Am Dienstagabend unterzeichneten die Vereinsvorstände Sebastian Feldhoff (SVF), Ralf Theunissen (SSV), Ulrich Gärtner (VfL) und Jörg Müller (TuS) auf der Sportanlage in Berghausen die Formalitäten zur Gründung der neuen JSG Berg.
In der Präambel der Kooperationsvereinbarung heißt es: „Alle Vereine sind gleichberechtigt und haben das gemeinsame Ziel, den Sport-, Trainings- und Spielbetrieb der Jugend zu stärken und zukunftssicher zu gestalten.“ Und weiter: „Eine Konkurrenz der Vereine im sportlichen Bereich, insbesondere im Spielbetrieb anderer Klassen, (...) wirkt sich nicht negativ auf die Zusammenarbeit in der JSG aus.“
Berghausen, Frielingsdorf und Süng arbeiten schon länger zusammen, jetzt kommt Lindlar dazu
Zumindest drei Teile des Quartetts kennen die Zusammenarbeit bereits aus der Praxis: Vor sieben Jahren taten sich Berghausen und Frielingsdorf im Jugendbereich zusammen, ein Jahr später stieß Süng dazu – nun folgt auch Lindlar. Wie berichtet, wird die JSG schon in der neuen Saison mit gemischten Teams auflaufen – im Bereich der A- und der B-Jugend soll es jeweils zwei Mannschaften geben, bei den C-Junioren sogar vier.
Der Löwe im LogoUm schon optisch ein überparteiliches Zeichen zu setzen, sind die JSG-Trikots schwarz und weiß. Im Logo der Gemeinschaft bilden dagegen Rot, Gelb, Grün und Blau, also die vier Vereinsfarben, den Hintergrund, auf dem der Bergische Löwe thront.
Der Trainingsplan sieht eine regelmäßige Rotation vor
Einen vorläufigen Trainingsplan haben die Jugendleiter bereits ausgetüftelt, er sieht eine regelmäßige Rotation vor. Manchmal haben die jungen Fußballer den Trainingseinheit somit direkt vor der Haustür, an anderen Tagen müssen sie etwas weiter fahren. So oder so: Die Infrastruktur mit vier Fußballplätzen und dazu einem voll besetzten Trainerteam werten die Vereinsvorstände jedenfalls als ganz großes Plus der JSG Berg. Mittelfristig, so hieß es am Dienstag, sollen auch weitere Altersklassen unter den Schirm der JSG schlüpfen – fürs Erste bleibt es in diesen Altersklassen aber bei dem Dreierbündnis Frielingsdorf-Berghausen-Süng.
Zeugen der Unterschriften für die historische Zusammenarbeit waren auch die Bürgermeister von Gummersbach und Lindlar, Raoul Halding-Hoppenheit und Sven Engelmann. Beide lobten den Mut zur interkommunalen Zusammenarbeit und die Einigkeit, mit der die vier Vereine die Kooperation angingen. Mehr von diesem guten Miteinander, das offenbar auch rasch zu einem vorzeigbaren Ergebnis geführt habe, sei jedenfalls auch in der lokalen Politik durchaus wünschenswert.
Ausdrücklich hat es sich die JSG Berg zum Ziel erklärt, „allen Spielern – unabhängig von Leistungsstand und Entwicklung – die passende sportliche Perspektive“ zu bieten. Wer mitmachen möchte, wendet sich an die Jugendleiter Thomas Müller (SV Frielingsdorf), Telefon 01 76/84 31 21 95, Daniel Bosbach (TuS Lindlar), Telefon 01 51/64 18 37 63, David Loose (VfL Berghausen), Telefon 0151/49 01 52 54 oder Jochen Schmitz (SSV Süng), Telefon 01 76/61 76 41 80.
