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KommentarKreative Lösungen und Gespräche gefragt

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Auch Schmidt + Clemens war vom Jahrhunderthochwasser betroffen. Bei einem Termin vor Ort forderten vier Unternehmen im Leppetal eine Verbesserung des Hochwasserschutzes.

Auch Schmidt + Clemens war vom Jahrhunderthochwasser betroffen. Bei einem Termin vor Ort forderten vier Unternehmen im Leppetal eine Verbesserung des Hochwasserschutzes. 

Kreative Ideen und gemeinsame Gespräche, um eine Lösung für den Hochwasserschutz zu finden, fordert Michael Lenzen in seinem Kommentar.

Fünf Jahre ist das Hochwasser jetzt her, doch längst sind noch nicht überall wirksame Maßnahmen geplant odergar umgesetzt. Das vorgesehene Regenrückhaltebecken an der Leppe ist ein Beispiel. Die Voraussetzungen zur Umsetzung sind eigentlich vorhanden. Doch es wird über Zuständigkeiten gestritten und dabei ist klar, es geht ums Geld und wer das Ganze bezahlt. Der Aggerverband sieht aktuell keine Chance auf den anvisierten Fördertopf bei der Bezirksregierung, die Risikobewertung und ein hoher Aufwand stehen entgegen.

Dass das Regenrückhaltebecken an der Leppe sinnvoll und gut zu realisieren ist, steht außer Frage. Es ließe sich gut mit einem Naturlehrpfad verbinden und die Schwarzstörche dort würden auch nicht beeinträchtigt.

Jetzt sind alle Beteiligten gefragt, sich an einen Tisch zu setzen und kreativ nach Lösungen zu suchen, wie sich der Hochwasserschutz dort finanziert und schnellstmöglich umgesetzt werden kann. Denn eins ist sicher, das nächste Jahrhunderthochwasser kommt bestimmt.