KommentarWichtige Hürde bei Schloss Heiligenhoven genommen

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Die Arbeiten an der Schlossklinik Heiligenhoven sollen wieder beginnen.

Die Arbeiten an der Schlossklinik Heiligenhoven sollen wieder beginnen.

Es gibt Bewegung bei Schloss Heiligenhoven. Der Eigentümer muss noch einmal Geld in die Hand nehmen, um die Klinik fertigzustellen.

Es scheint wieder weiterzugehen an der Burnout-Klinik Schloss Heiligenhoven. Wenn der Rat, und damit ist zu rechnen, grünes Licht für die Auflösung des Durchführungsvertrages mit der Projektgesellschaft und einem neuen Durchführungsvertrag mit dem Eigentümer Perial gibt, dann sollte dem weiteren Baufortschritt eigentlich nichts im Wege stehen.

Mehr als zwei Jahre Verzögerung und Schäden durch einen langen Baustillstand werden zu einer deutlichen Verteuerung des ursprünglich mit 34 Millionen Euro kalkulierten Projektes führen. Geld, das der Eigentümer aufbringen muss. Eine wirkliche Alternative dazu hat er auch nicht, denn das Objekt in seinem jetzigen Zustand lässt sich, wenn überhaupt, dann nur mit hohen Verlusten verkaufen. Zu hoffen ist nun, dass die Fehler, die zu der für alle unbefriedigenden derzeitigen Situation geführt haben, durch entsprechende Beaufsichtigung und Kontrollen vermieden werden.

Für die Gemeinde ist es wichtig, dass das Gebäude fertiggestellt und dann auch als Klinik genutzt wird. Das wäre ein echter Gewinn und das vor allem, weil mit dem Klinikbetrieb neue Arbeitsplätze geschaffen werden und weitere Menschen nach Lindlar kommen, von denen Handel und Gastronomie profitieren werden. Auch der Schlosspark, der öffentlich zugänglich bleibt, soll dann wieder in einen attraktiven Zustand versetzt werden.

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