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MittelrheinligaEintracht Hohkeppel setzt Trainer Apo Keseroglu vor die Tür

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Apo Keseroglu steht am Spielfeldrand und gibt Anweisungen,

Hohkeppels Trainer Apo Keseroglu war am dritten Spieltag der Saison gekommen, jetzt hat sich Verein vorzeitig von ihm getrennt.

Mittelrheinligist möchte nach zwei Niederlagen und acht Punkten Rückstand auf den Tabellenführer das Saisonziel Aufstieg retten.   

Nun hat ihm sein „Herzensverein“, wie Apo Keseroglu Eintracht Hohkeppel bezeichnet, zum zweiten Mal den Stuhl vor die Tür gestellt. Der Trainer, der bereits einmal am 15. November 2022 entlassen wurde, nachdem er zuvor die Fußballer von der Bezirksliga bis in die Mittelrheinliga geführt hatte, hat ab sofort beim Mittelrheinligisten nicht mehr das sportliche Sagen.

Drei schlechte Halbzeiten in der Mittelrheinliga und die Verbandspokal-Niederlage gegen Drittligist Viktoria Köln, da gab  der  Verein die sofortige Trennung von Keseroglu und seinem Co-Trainer Mahir Özkara bekannt.

Eintracht Hohkeppel möchte eine Veränderung anstoßen

Nach zuletzt drei Pflichtspiel-Niederlagen in Serie und vor allem dem Anwachsen des Rückstandes auf Spitzenreiter Bergisch Gladbach 09 von zwei auf acht Punkte, sowie dem damit verbundenen Rückfall auf Rang vier in der Mittelrheinliga „möchte der Verein hier eine Veränderung anstoßen, um die einstige Siegesserie wieder zu beleben“, heißt es in einer Mitteilung von Eintracht Hohkeppel.

Keseroglu hatte die Mannschaft am dritten Spieltag der Meisterschaft  übernommen und unter ihm legte Hohkeppel eine Serie von neun Siegen hin, die direkt zum Saisonziel, dem Wiederaufstieg in die Regionalliga, führen sollte. Doch ausgerechnet im Spitzenspiel gegen Bergisch Gladbach verlor Hohkeppel nach starker erster Halbzeit und einer 2:0-Führung mit 2:4 auf eigenem Platz. Es folgte das Pokalaus und am Wochenende die 1:3-Niederlage gegen Wegberg-Beek.

„Wir möchten für die letzten neun Saisonspiele noch mal im Sinne des Vereins sämtliche Sinne schärfen“, heißt es weiter in der Erklärung des Vereins. „Wir wollen uns nicht vorwerfen lassen, dass wir nicht wenigstens alles versucht haben.“ Mit der Entlassung stünden nun die Spieler mehr denn je in der Pflicht, so der Verein.

Dabei soll es zunächst eine interne Lösung geben und da könnte Guiseppe „Pepe“ Brunetto ins Spiel kommen. Der Trainer der Landesliga-Mannschafr, die in der Winterpause zurückgezogen worden war, ist weiter im Verein tätig ist. (er/ank)