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Ermittlungen in MarienheideJunge soll Mitschülerin mit Tierabwehrspray besprüht haben

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An der Gesamtschule war am Montag ein Großaufgebot an Rettungskräften angerückt.

Marienheide – Nachdem am Montag im Gebäude A der Gesamtschule Marienheide Reizgas versprüht wurde, konzentrieren sich die Ermittlungen auf einen 14 Jahre alten Schüler. Er gelte als verdächtig, sei aber bislang nicht als Beschuldigter eingestuft, sagt die Polizei auf Nachfrage. Noch liefen Zeugenbefragungen.

Marienheide: Schulleiter wartet polizeiliche Ermittlungen ab

Zu einer Schilderung, der Junge habe eine Mitschülerin auf dem Schulflur von hinten mit dem Tierabwehrspray besprüht, wollte sich Schulleiter Wolfgang Krug gestern nicht äußern. Die Polizei hatte bereits am Montag mitgeteilt, dass bei dem 14-Jährigen nach Schülerhinweisen ein Tierabwehrspray sichergestellt worden sei.

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Man warte auf die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen, führe aber auch in der Schule Befragungen durch, sagt Krug. Sollte der Schüler überführt werden, werde man Ordnungsmaßnahmen einleiten. Im schlimmsten Fall drohe dem Jungen der Schulverweis – das aber nur, falls der Schüler bereits wegen weiterer Vergehen auffällig geworden sei. (ebu/ag)