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Explosion in Marienheide Polizei ermittelt weiter nach Unfallursache

Die THW-Kräfte aus Kotthauserhöhe bauen Stützböcke, um die einsturzgefährdeten Wände zu stabilisieren.

Die THW-Kräfte aus Kotthauserhöhe bauen Stützböcke, um die einsturzgefährdeten Wände zu stabilisieren.

Müllenbach – Die Polizei hat am Mittwochvormittag die Ermittlungen zur Explosionsursache in der Marienheider Ortschaft Müllenbach aufgenommen. Um herauszufinden, was am 1. Weihnachtsfeiertag in einer Doppelgarage detoniert ist, rückte auch das Technische Hilfswerk (THW) an. Die Einheit Gummersbach muss umfangreiche Vorarbeiten leisten, bevor eine Brandermittlerin und ein hinzugezogener Gutachter das stark beschädigte Gebäude überhaupt betreten können.

Am Vormittag begannen die zwölf THW-Kräfte unter der Leitung des Zugführers Sven Neufeind damit, aus Holzbalken Stützböcke zu zimmern. Mit denen sollen die einsturzgefährdeten Wände im Laufe des Tages von drei Seiten zunächst stabilisiert werden. Erst dann können die THW-Kräfte mit einem Radlader vorfahren, an dessen Gabeln sie das Flachdach der Garage befestigen, anheben und zur Seite schaffen. Parallel ließ der Gutachter eine Flugdrohne steigen, um den Unglücksort aus der Vogelperspektive zu fotografieren.

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Der 29 Jahre alte Mann, der bei der Explosion lebensgefährliche Verletzungen davontrug, befindet sich weiterhin in einer Dortmunder Spezialklinik. Ihm soll es laut Polizei unverändert schlecht gehen, sodass er noch nicht zu dem Unfall befragt werden konnte. Die Kreispolizeibehörde rechnete nicht damit, dass die Ergebnisse der Ermittlung vor Donnerstag vorliegen. (ag)