Marienheider OrtszentrumVerschönerung beginnt – Leppestraße wird bald zur Baustelle
Marienheide – Mit der Sanierung der Leppestraße (L97) zwischen Grundschule und Heier Platz soll schon bald die Verschönerung des Marienheider Ortszentrums beginnen. Ab voraussichtlich Ende Mai sollen auf dem 350 Meter langen Teilstück 3500 Quadratmeter Straßenfläche und 2100 Quadratmeter Gehwege erneuert werden, sagte Ingenieur Klaus Marenbach vom Büro Donner und Marenbach jetzt im Bauausschuss. Der Bauauftrag wurde vergeben. Der Startschuss soll aber erst fallen, wenn die derzeit laufende Straßensanierung zwischen Himmerkusen und Kotthauserhöhe abgeschlossen ist.

In vier Etappen wird der erste Bauabschnitt erledigt. 2021 geht’s an der Hauptstraße weiter.
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Die Marienheider werden sich auf eine lange Bauphase im Zentrum einstellen müssen: 15 Monate soll es dauern, bis die Leppestraße – inklusive zwei kleiner Kreisverkehrsplätze, des Kleinbahnwegs und der Einmündung zur Scharder Straße – fertig ist. Und dann geht es im Jahr 2021 noch weiter mit dem zweiten Bauabschnitt, der Sanierung der Hauptstraße (B256) und dem Rest der Leppestraße unmittelbar vor dem Heier Platz.
Der erste Bauabschnitt Leppestraße ist in weitere vier Abschnitte unterteilt. Begonnen werden soll am Ortsausgang Richtung Niederwette, in Höhe der Grundschule, bis zur Einmündung Kleinbahnweg: Dieser Abschnitt soll fünfeinhalb Monate dauern. Um der Baufirma ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen, muss die Leppestraße voll gesperrt werden. Der Verkehr wird weiträumig umgeleitet – auch über Himmerkusen und Kotthausen. Die Grundschule und der im Baustellenbereich ansässige Gartenbetrieb sollen weiter erreichbar bleiben. Mit Beginn des zweiten Abschnitts wird die Leppestraße wieder geöffnet.
Dann wird der westliche Teil – also eine Fahrspur – der Leppestraße zwischen Abzweig Kleinbahnweg und Heier Platz (etwa in Höhe der dortigen Fußgängerampel) in Angriff genommen. Die zwei überfahrbaren Mini-Kreisverkehre inklusive Zebrastreifen an den Einmündungen Kleinbahnweg und Scharder Straße werden jeweils zur Hälfte gebaut. Zudem wird der untere Teil der Scharder Straße saniert, bis hinter die Einmündung Jahnstraße. Wenn dieser Abschnitt nach vier Monaten erledigt ist, geht es mit dem östlichen Teil – der anderen Fahrspur – desselben Abschnitts weiter: Die beiden Kreisverkehrsplätze werden fertig gebaut und die Einmündung des Kleinbahnwegs gemacht. Das wird weitere vier Monate in Anspruch nehmen. Während des zweiten und dritten Bauabschnitts soll je eine Fahrspur offenbleiben, Ampeln regeln den Verkehr. Schließlich widmet sich der vierte Bauabschnitt dem restlichen Kleinbahnweg bis zur Landwehrstraße – voraussichtlich eineinhalb Monate lang soll die Baustelle dort wandern. Die Tiefgarage unter dem Heier Platz soll erreichbar bleiben.
Überall werden im Zuge der Sanierung auch die Bürgersteige schöner und an einigen Stellen breiter gemacht. Vorgesehen ist bislang, die Gehwege mit beigefarbenen Betonsteinpflaster zu befestigen, zum Bordstein hin soll ein Streifen aus grauem Granitstein eingezogen werden. Im Zuge der Arbeiten werden auch 670 Meter Mischwasserkanal in der Leppestraße und abzweigend bis zur Landwehrstraße erneuert. An einigen Stellen werden neue Versorgungsleitungen (Wasser, Beleuchtungskabel) in die Straße gebracht. Vor der Grundschule soll die Hol- und Bringzone vergrößert werden.
Die Kosten für den gesamten ersten Bauabschnitt belaufen sich auf rund drei Millionen Euro. Einen großen Teil trägt der Landesbetrieb Straßenbau NRW, andere Posten werden gefördert. Für die Gemeinde bleibt bei voraussichtlicher Bewilligung des Förderantrages laut Kämmerer Simon Woywod ein Eigenanteil von etwa 1,4 Millionen Euro.
