OrtszentrumMarienheider Hausbesitzer bekommen Finanzspritzen für Instandsetzung

Rund um den Heier Platz erstreckt sich das Gebiet, für das das Förderprogramm aufgelegt wurde.
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Marienheide – Im Marienheider Zentrum sollen auch die Immobilienbesitzer dabei helfen, den Ort schöner zu machen. Deswegen hat der Gemeinderat jetzt ein Hof- und Fassadenprogramm im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts beschlossen, das Privatleuten finanzielle Anreize für die Instandsetzung ihrer Häuser geben soll. Die Gemeinde will ein Architekturbüro, das Förderanträge sichten soll, mit der Koordinierung beauftragen.
Marienheide: Förderung für Gebäude im Ortszentrum
Chance auf eine Förderung hat, wer ein Gebäude im genau definierten Bereich zwischen Hauptstraße im Süden, über den Heier Platz bis zur Bahnhofstraße verschönern will – also jener Gebäude, die das Ortsbild im Zentrum prägen.
Zuschüsse gibt es nicht nur für die Aufwertung und Begrünung von Fassaden, sondern etwa auch für die Entsiegelung und Bepflanzung von einsehbaren Freiflächen, für die Aufwertung von Wegen und die Anlage von Fahrradständern – unter anderem.
Die Maßnahmen müssen mit mindestens 500 Euro zu Buche schlagen. Vorrangig soll es Geld für städtebaulich oder historisch bedeutende Gebäude geben und für benachbarte Gebäude, für deren Aufwertung sich mehrere Eigentümer abstimmen.
Marienheider Zentrum: Begrünung von Dach und Fassaden finanziell gefördert
Eine Fassadenaufwertung oder Dach- und Fassadenbegrünung wird zu maximal 50 Prozent gefördert, bei der Herrichtung von Freiflächen werden bis zu 25 Prozent der Kosten übernommen. Die Obergrenze pro Liegenschaft liegt bei 10 000 Euro.
Über die Richtlinien und den Geltungsbereich wird die Gemeinde Marienheide auf ihrer Homepage im Internet informieren. Dort kann dann auch der Förderantrag heruntergeladen werden.

