InsolvenzverfahrenUngewisse Zukunft bei Firma Vogelsang in Marienheide

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Luftbild der Firma Vogelsang

Für die Firma Vogelsang ist das Insolvenzverfahren eröffnet worden, die Zukunft ist ungewiss.

Das Kölner Insolvenzgericht hat das Insolvenzverfahren für den Regalbauer Vogelsang in Marienheide-Kalsbach eröffnet.

Für den Regalbauer Vogelsang mit Sitz in Marienheide-Kalsbach ist das Insolvenzverfahren eröffnet worden, wie Insolvenzverwalter Henning Dohrmann am Donnerstag auf Nachfrage berichtet. Der Gummersbacher Rechtsanwalt führt fortan auch die Geschäfte bei Vogelsang.

Angesprochen auf eine Fortführungsperspektive sagte Dohrmann, dass das Unternehmen aktuell fortgeführt werde, wie lange das noch so gehe, sei indes ungewiss. Am Freitag, so berichtete er weiter, werde es eine Versammlung mit der Belegschaft geben. In den letzten Wochen, also ab dem Zeitpunkt der Antragsstellung auf Insolvenz, sei mit Kunden und Geschäftspartner gesprochen worden .

Sechs Mitarbeiter von Vogelsang wurden bereits freigestellt

Dabei sei deutlich geworden, dass die Lieferanten Rahmenverträge wollten, so dass man parallel schaue, ob es auch andere Wege gebe, Material für die Produktion beschaffen zu können. Des weiteren werde geprüft, welche Aufträge noch fortgeführt werden können und welche nicht. In diesem Zusammenhang seien sechs Beschäftigte des Unternehmens freigestellt worden, für die es keine Arbeit bei Vogelsang gebe.

Was eine mögliche Übernahme durch einen Wettbewerber betrifft, so hätten diese bis auf einen, der noch „in der Pipeline“ sei, alle abgesagt. Unbenommen dessen werde die Gründung einer Auffanggesellschaft bei Vogelsang geplant, die die Insolvenz für die Belegschaft abpuffern soll.

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