Die Gemeindewerke Nümbrecht sind bei der November-Ausschreibung „Windenergie an Land“ zum Zuge gekommen.
Drei AnlagenNümbrechter Windräder erhalten Zuschlag

Es war alles andere als sicher, dass es einen Zuschlag geben würde.
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Im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung dreier Windenergie-Anlagen in Nümbrecht hat die Gemeindewerke Nümbrecht (GWN) GmbH eine wichtige Hürde genommen: Sowohl für die beiden Anlagen zwischen den Ortschaften Oberelben und Heddinghausen als auch für die dritte Anlage, die innerhalb der Regionalplan-Fläche bei Hömel/Wirtenbach gebaut werden soll, hat die GWN GmbH von der Bundesnetzagentur den Zuschlag in der Ausschreibung „Windenergie an Land“ bekommen. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor.
Ausschreibung war überzeichnet
Wie berichtet, hatte die Gemeindewerke Nümbrecht GmbH an der im Laufe des Jahres 2025 vierten Ausschreibung „Windenergie an Land“ zum 1. November teilgenommen und gespannt auf das Ergebnis gewartet. Denn es war alles andere als sicher, dass es einen Zuschlag geben würde. Grund: Die Ausschreibung war total überzeichnet, wie die vorherigen Ausschreibungen im vergangenen Jahr auch.
Tatsächlich hatten bei der jüngsten Ausschreibung 905 Gebote die Bundesnetzagentur erreicht, und nur 415 davon seien dann auch zum Zuge gekommen, wie die Bundesnetzagentur jetzt mitgeteilt hat. „Der Erhalt des Zuschlags von der Bundesnetzagentur ist ausschlaggebend für die Sicherstellung der Projektfinanzierung, da die GWN für einen Zeitraum von 20 Jahren gesicherte Erlöse aus der Marktprämie für die Windenergieanlagen erhält, sofern der erzeugte Strom in das öffentliche Netz eingespeist wird“, teilen die Gemeindewerke mit.
Ziel der GWN sei allerdings, „den vor Ort klimaneutral selbst erzeugten Strom an die Nümbrechter Kundschaft der GWN weiterzugeben. Dabei können die Kunden der GWN langfristig von stabilen Strompreisen profitieren“, schreiben die Gemeindewerke zudem. Und weiter: „Die GWN hat in dem Ausschreibungsverfahren mit ihrem Gebot den nahezu höchstmöglichen Zuschlagsbetrag erzielt. Mit dieser zugesagten Förderung kann das Projekt wirtschaftlich dargestellt werden und die Kalkulationsgrundlage der GWN wird damit vollumfänglich bestätigt.“ In den nächsten Schritten wollen sich die Gemeindewerke nun mit der sicherlich nicht unkomplizierten Planung der Zuwegung beschäftigen.

