Abo

Großeinsatz in NümbrechtFrau nach Feuer in Mehrfamilienhaus in Lebensgefahr

2 min
ar_Feuer Nümbrecht_Am Ehrenmal_007

Die Feuerwehr rückte zu einem Brand in Nümbrecht aus.

Nümbrecht – Bei einem Brand in einem Mehrfamilienwohnhaus im Nümbrechter Hauptort ist in der Nacht zu Freitag eine Frau schwer verletzt worden. Sie wurde noch in der Nacht wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in eine Spezialklinik geflogen. Nach Angaben der Polizei besteht Lebensgefahr.

Gegen Mitternacht hatte sie noch selbst die Feuerwehr alarmiert und um Hilfe gebeten. Schilderungen der Feuerwehr zufolge soll sie beim Notruf davon berichtet haben, dass ihre Heizdecke im Bett angefangen habe zu brennen. Die Flammen griffen rasch auf die gesamte Wohnung über.

Mehr als 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Nümbrecht, Hömel und Harscheid eilten in die Straße Am Ehrenmal. Zusätzlich wurden Polizei und Rettungsdienst alarmiert. Vor Ort drangen die Einsatzkräfte unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Udo Müller über eine Terrassentüre der im Untergeschoss gelegenen Wohnung ein.

Rauchwarnmelder piepste

Rasch war die Frau aus ihren vier Wänden gerettet und wurde an den Rettungsdienst übergeben. Nach Schilderungen der Feuerwehr piepte beim Eintreffen ein Rauchwarnmelder. Es sei gut möglich, dass die Bewohnerin davon aus dem Schlaf gerissen worden sei, hieß es .

Das Feuer selbst war schnell gelöscht. Inventar und Mobiliar wurden nach draußen gebracht, während mit einer Wärmebildkamera nach möglichen Glutnestern in der Wohnung gesucht wurde. Der Rettungsdienst untersuchte die übrigen Hausbewohner auf eine mögliche Rauchgasvergiftung, ehe sie wieder in ihren Wohnungen gelassen wurden. Nachdem das Haus durchgelüftet war, konnte auch die Feuerwehr um 2.30 Uhr ihren Einsatz beenden.