Die Rossenbacher spielen am Sonntag, 14. Juni, um 11 Uhr in Engelskirchen um Platz drei. Um 15.30 Uhr folgt an gleicher Stelle das Finale.
Fußball-KreispokalRossenbach verpasst Finalticket, Nümbrecht steht mit Refrath im Endspiel

Das sonnige Wetter lockte 200 Zuschauer zum ersten Halbfinalspiel auf den Platz nach Rossenbach.
Copyright: Siegbert Dierke
Im ersten Halbfinale des Bitburger Kreispokal hat die SpVg. Rossenbach gegen den SV Refrath/Frankenforst verloren. Die Rossenbacher spielen am Sonntag, 14. Juni, um 11 Uhr in Engelskirchen um Platz drei. Beide Teams sind bereits für den FVM-Pokal qualifiziert.
Der Fußball-Landesligist SSV Nümbrecht setzte sich gegen den Kreisliga-A-Vertreter SV Altenberg durch und folgt dem SV Refrath/Frankenforst ins Endspiel um den Bitburger Kreispokal. Das Finale findet ebenfalls am Sonntag, 14. Juni, um 15.30 Uhr in Engelskirchen statt.
SSV Nümbrecht – SV Altenberg 3:1 (2:0)
„Das Ergebnis ist knapper als der Spielverlauf es hergibt“, erklärte der siegreiche Trainer Marcus Voike nach der Partie. Die Nümbrechter pressten wieder früh und nach einem Ballgewinn am Sechszehner musste Niklas Clemens nach einem Querpass nur noch einschieben. In der Folge fiel den Gastgeber trotz optischer Überlegenheit aus dem Spiel zu wenig ein. Das 2:0 kurz vor der Pause resultierte aus einem Freistoß an den langen Pfosten, den Henry Schämer schön verwertete.
Nach dem Wechsel erspielte sich der SSV eine Vielzahl von Chancen, verpasste es aber, den Sack zuzumachen. „In dieser Phase müssen wir auf 3:0 und 4:0 stellen und dann ist das Thema durch“, so Voike. Es kam aber anders und Altenberg nach einem Fehlpass im Aufbauspiel von Philipp Rüttgers zum Anschlusstreffer. Letztendlich hatte Altenberg keine klare Chance mehr zum Ausgleich. Kurz vor Schluss machte Mouad Zaki den Deckel drauf. (bl)
Tore: 1:0 N. Clemens (6.), 2:0 Schäumer (45.), 2:1 Bratzel (75.), 3:1 Zaki (90.).
SpVg. Rossenbach – SV Refrath/Frankenforst 0:2 (0:1)
Gut 200 Zuschauer wollten sich das Pokalspiel der Fußball-B-Ligisten nicht entgehen lassen. Sie sahen bei bestem Fußballwetter kein hochklassiges, aber ein spannendes Spiel. Rossenbach hatte bereits nach zwei Minuten die erste Chance durch Erik Jödden. Kurz darauf folgte der Tiefschlag. Nachdem der erste Torschuss der Gäste noch geblockt wurde, konnte Luca Vogel aus 14 Metern recht locker einnetzen. In der Folge war Rossenbach mehr am Ball, aber sie taten sich schwer, gefährliche Angriffe zu kreieren. Nils Hertrampf (30.) hatte eine Möglichkeit, ansonsten war der erste Durchgang für den Betrachter schwere Kost.
Nach dem Pausentee blieb die Partie zunächst offen. Keeper Patrick Krämer musste sich einmal auszeichnen, Timo Schlechtingen scheiterte. In der Crunchtime ab der 80. Minute legte Rossenbach noch einmal zu und entwickelte eine ähnliche Energie wie im Viertelfinale gegen Bensberg. Zunächst scheiterte Nils Hertrampf aus 20 Metern am Pfosten. Das war der Startschuss der Schlussoffensive. Erik Jödden, Mirko Schlechtingen, Fynn Hürthen und Nico Hoffmann hatten Großchancen im Minutentakt. „Wenn wir in dieser Phase den Ausgleich erzielen, überrennen wir den Gegner“, erklärte Trainer Mark Hertrampf.
Dazu kam es nicht und nach einem Missverständnis zwischen Keeper Patrick Krämer und Timo Lenneper machte Jerry Wagner mit einem schönen Lupfer den Deckel drauf. Hertrampf resümierte: „Es war das erwartete Spiel auf Augenhöhe. Wir haben zu wenig aus unseren Chancen gemacht.“
Tore: 0:1 Vogel (7.), 0:2 Wagner (90.+3).