HandwerkskunstKunstaussteller aus ganz Deutschland präsentieren viel Deko für die Ostertage in Nümbrecht

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Die Ausstellerinnen Janina Fischer und Ann-Kathrin Hein an einem Tisch mit vielen Dekorationsartikeln.

Zu den vielen Ausstellern gehörten Janina Fischer (l.) und Ann-Kathrin Hein.

Beim gut besuchten Osterwerkkunstmarkt in der Nümbrechter Arena zeigten am Wochenende auch Oberbergerinnen ihre Arbeiten.

Passend zum milden Frühlingswetter haben sich am Wochenende rund 45 Kunstaussteller aus ganz Deutschland in der Nümbrechter GWN-Arena präsentiert, um ihr Handwerk rund ums Thema Ostern und Frühling zu präsentieren. Kränze, Hasen und bestickte Kissen verlockten viele Besucher, das Heim dekorativ auf die kommenden Wochen vorzubereiten.

Internetshops sind keine Alternative für den Markt

Regine Schlimbach aus Neunkirchen-Seelscheid verkaufte unter dem Motto „Holz mit Herz“ selbst gemachte Herzen, Engel, Schmetterlinge und Hasen. Besonders die Holzstelen, auf die sie mit einem Brandmalgerät Sprüche eingraviert, seien beliebt bei den Kunden. In den Anfängen ihrer Handwerkskunst beschränkte sich der Käuferkreis auf Verwandte und Bekannte, doch dann wurde die Nachfrage immer größer, bis das Geschäft schließlich erweitert wurde.

Entgegen dem Trend verkauft sie ihr Handwerk nicht übers Internet, sondern setzt allein auf den Verkauf durch Anfragen und auf Märkten. „Die Mundpropaganda läuft gut.“

Orientalischen Knoten aus Sinspert

Janina Fischer aus Sinspert zeigte ihr handgemachtes Makramee, eine besondere Knüpf- und Knotentechnik aus dem Orient. In dieser Stilrichtung verkaufte sie mehrere Arten von Schmuck, Rückspiegelanhänger, Traumfänger und sogar Schnullerketten für die Kleinsten. „Ich habe zur Corona-Zeit mit Makramee angefangen und bin da hängen geblieben. Davor habe ich auch schon gestrickt und gehäkelt“, erzählt Fischer von den Anfängen ihres Hobbys.

Ann-Kathrin Hein konzentriert sich bei ihrer Kunst auf Trockenblumensträußchen und Kränze. „Ich fand Trockenblumen schon immer schön, waren mir beim Floristen aber zu teuer. Also habe ich es selbst ausprobiert“, sagt die Marienheiderin.

Auch wenn die Schöpfungen der Ausstellerinnen und Aussteller nicht unterschiedlicher hätten sein können, gibt es eine Sache, die allen Künstlerinnen und Künstlern gemein war: die Leidenschaft für und die Freude an ihrem Handwerk.

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