Oberberg – 7145 Menschen waren Ende März im Oberbergischen Kreis arbeitslos. Das waren 1824 weniger als Ende März des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote sank damit auf 4,7 Prozent. Niedriger lag sie im Oberbergischen zuletzt im April 2019 – damals bei 4,5 Prozent.
„Im Oberbergischen Kreis liegt die Arbeitslosigkeit deutlich unter Vor-Pandemie-Niveau“, wird Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, im Arbeitsmarktbericht zitiert. Gemäß des Berichtes meldeten die oberbergischen Arbeitgeber dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und Jobcenter im März 648 Stellen. Das waren 128 weniger als im Vormonat, aber 74 mehr als im März des vergangenen Jahres. Damit waren zum Stichtag 2994 freie Arbeitsstellen gemeldet – 912 mehr als ein Jahr zuvor.

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„Die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt hält an“, fasst Nicole Jordy die Entwicklung im ganzen Zuständigkeitsbereich der Bergisch Gladbacher Agentur zusammen, „die Arbeitskräftenachfrage bleibt hoch.“ Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen liege im ganzen Zuständigkeitsbereich über dem Vor-Pandemie-Niveau.
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Vergleicht man den Rückgang der Arbeitslosigkeit seit März 2021 mit Blick auf die insgesamt sechs Geschäftsstellen im Bezirk, so war die Entwicklung im Bereich der drei oberbergischen Geschäftsstellen am positivsten: In Gummersbach ging die Arbeitslosigkeit um 21 Prozent zurück, in Waldbröl um 19,6 und in Wipperfürth um 19,5 Prozent. Wermelskirchen kommt auf 15,2 Prozent, Bergisch Gladbach auf 14, 7 und Leverkusen auf 11,4 Prozent.


