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SchockanrufePolizei Oberberg warnt aus aktuellem Anlass vor Telefonbetrügern

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Die Polizei warnt die Bevölkerung unter anderem vor Schockanrufen von Betrügern.

Die Masche, dass Betrüger Bürger mit Anrufen in Angst und Schrecken versetzen, ebbt nicht ab.

Zurzeit gehen vermehrt Anrufe auf der Einsatzleitstelle ein - kreisweit versuchen Betrüger mit Schockanrufen die Angerufenen, meist ältere Personen, um ihr Erspartes zu bringen. Das berichtet die Polizei Oberberg und schildert das Vorgehen: „Eine weinende Stimme am Telefon ... Ein schwerer Verkehrsunfall wird geschildert, bei dem jemand getötet wurde. Dieses Schreckensszenario lässt die meisten Menschen, die einen solchen Anruf erhalten, nicht kalt.

Die Betroffenen würden sich fragen: „Ist das etwa echt? Ist das mein Kind am anderen Ende der Leitung?“ Zugleich würden die Gedanken anfangen zu kreisen und prompt erklinge eine seriöse, ruhige Stimme am Telefon; oft  ein angeblicher Polizist. Die Manipulation und das Schreckensszenario würden  weiter gesponnen. Der falsche Beamte spreche von Untersuchungshaft, Kaution und hohen Summen, die aufgebracht werden müssen. Es komme immer wieder vor, dass Menschen den Anrufern Glauben schenkten und ihnen teilweise all ihr Erspartes aushändigten.

Die Polizei warnt daher noch einmal eindringlich vor dieser Masche und rät den Bürgern: 

  1. Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen, Freunden und Bekannten über diese perfide Masche. Der beste Schutz vor den Betrügern ist Aufklärung und Sensibilisierung
  2. Seien Sie misstrauisch bei Anrufen, in denen Geldforderungen gestellt werden, insbesondere wenn die Anrufer Druck ausüben oder eine emotionale Notlage ausnutzen.
  3. Beenden Sie das Telefonat und informieren Sie sofort die Polizei über die 110.
  4. Versuchen Sie, die betreffende Person selbst zu erreichen, um die Angaben zu überprüfen.
  5. Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
  6. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.