20 junge Leute haben mit der Freien evangelischen Gemeinde und dem Ehepaar Rink diese besondere Aufführung am Ostersonntag vorbereitet.
OsterfestIn Waldbröl erzählen Kinder und Jugendliche die Passionsgeschichte als Musical

Mit viel Fleiß und Energie brachten Kinder und Jugendliche in Waldbröl die Passionsgeschichte als Musical auf die Bühne.
Copyright: Ralf Joost
Die erste Woche der Osterferien hat eine Kindergruppe mit Hilfe von Ute und Friedemann Rink in der Freien evangelischen Gemeinde genutzt, um in Waldbröl ein Osterfest-Musical mit der Passionsgeschichte als Thema einzustudieren. Mehr als 20 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren und verschiedener Nationalitäten sind in dieser Projektwoche für mehrere Stunden täglich zusammengekommen, und das mit viel Fleiß und Energie.
Die Texte und Kompositionen für das Musical sind allesamt von den Rinks kindgerecht und in verschiedensten Musikstilen verfasst. Die elf Songs sind sowohl Balladen als auch Folk- und Rocksongs. In der Mehrzahl werden sie im Chor mit Solo-Passagen gesungen. An der Vorbereitung beteiligt sind auch Gabi to Berens als Choreographin und Mütter und Helfer aus der Gemeinde, die sich um Kostüme, Ablauf und die Verpflegung der Darstellerinnen und Darsteller kümmern.
Mit dem „Engellied“ und ganz viel Applaus endet in Waldbröl die Aufführung des Musicals
Am Vormittag des Ostersonntags ist es dann so weit: Nach einem Gebet von Pastor Maik Führing beginnt das Musical im vollen Gemeindesaal vor etwa 100 Zuschauerinnen und Zuschauern. Die markanten Szenen der Passion werden eindrucksvoll von den Kindern mit viel Gesang und in liebevoll gestalteten Kostümen gespielt. Als Hintergrund der Bühne dienen Bilder von Ute Rink, beginnend mit Palmzweigen und dem Einzug in Jerusalem, über das Lied des Hauptmanns am Tag der Kreuzigung („Dieser Mensch“) bis zu den Ereignissen am leeren Grab Jesu.
Mit dem rockigen Song „Frauenpower“ begeben sich die Frauen zum Grab, um noch einmal Abschied von Jesus zu nehmen. „Wir haben Frauenpower, noch immer Wut im Bauch, Frauenpower und mutig sind wir auch“, heißt es im Refrain des modernen Textes. Dieser mitreißende Song wird – im Gegensatz zu den anderen – mit E-Gitarre aufgenommen, die Alexander Rink eingespielt hat.
In dessen Aufnahmeraum und bei den Rinks in Bergneustadt entstanden sind die Begleitmusik für die Aufführung und auch eine CD hiervon. Ansonsten erklingen Akustikgitarren, Keyboards und Gesang der Hauptrollen in dem musikalischen Teil der Aufführung.
Mit dem „Engellied“ begegnen den Frauen, die am leeren Grab angekommen sind, sechs kleine Engel in aufwendig gestalteten Kostümen und nehmen ihnen die Angst, sie verkünden, dass Jesus lebt. Und mit dem Stück „Alles neu“ und viel Applaus für die jungen Darstellerinnen und Darsteller endet das einstündige Musical.

