Abo

Neue VerkehrsführungIn Waldbröl will die FDP Einbahnstraße erstmal üben

1 min
In der Stadtmitte von Waldbröl soll die Bahnhofstraße demnächst einspurig geführt werden. Die Arbeiten dafür sollen im November starten.

In der Stadtmitte von Waldbröl soll die Bahnhofstraße demnächst einspurig geführt werden. Die Arbeiten dafür sollen im November starten.

Die Liberalen schlagen einen mindestens dreimonatigen Modellversuch vor, um belastbare Erkenntnis zum Verkehr auf dieser Strecke zu erhalten.

Bevor die Bahnhofstraße in der Stadtmitte von Waldbröl zur Einbahnstraße erklärt wird, soll für mindestens drei Monate erst mal getestet werden, ob das überhaupt funktioniert. Das schlägt der Waldbröler Ortsverband der FDP vor, nachdem in der vergangenen Woche eine Informationsveranstaltung für Anwohnerinnen und Anwohner stattgefunden hat. Denn die Pläne für diese Verkehrsführung seien älter als zehn Jahre, erklärt Ortsvorsitzender Sebastian Diener, der zudem die Fraktion im Stadtrat leitet.

Wie berichtet, will die Stadt ab November mit dem Aus- und Umbau der fast 300 Meter langen Strecke beginnen. Auf der Bahnhofstraße soll der Verkehr fortan auf einer dann 4,50 Meter breiten Fahrbahn vom oberen Jüterbog-Kreisel, Ecke Friedenstraße, zum unteren Witham-Kreisel, der Schnittstelle zur Nümbrechter Straße, rollen. Das ist die entgegengesetzte Fahrtrichtung zur nahen Kaiserstraße, seit ihrer Fertigstellung 2022 bereits Einbahnstraße. Damit würde sich ein innerstädtischer Ring schließen.

Dieser ist Teil des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzepts, das die Marktstadt 2013 auf den Weg gebracht hat. Jetzt, 13 Jahre später, gelte es, etwa das Fahrzeugaufkommen, die Verkehrsverlagerungen sowie Fahr- und Wartezeiten, die Parksituation und den Lieferverkehr auszuwerten, erklärt FDP-Mann Diener. Um möglichst belastbare Ergebnisse zu erhalten, sollen provisorische Eingriffe erfolgen, die problemlos rückgängig gemacht werden können.