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GlatteisUnfall auf der A4 wegen defekter Taumittelanlage auf der Wiehltalbrücke

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Zu sehen ist ein Rettungswagen auf dem Standstreifen der Autobahn, ein Fahrstreifen wurde gesperrt, die Autos müssen den zweiten Standstreifen nutzen.

Auf der Wiehltalbrücke verunglückten am Montagmorgen drei Fahrzeuge, ein Fahrstreifen wurde gesperrt.

Viel Geduld brauchen Autofahrer, die am Montagmorgen auf der Autobahn 4 in Richtung Köln unterwegs sind. 

Im Berufsverkehr passierten zwischen den Anschlussstellen Gummersbach und Bensberg gleich vier Unfälle.

Der erste Zusammenstoß ereignete sich laut Autobahnpolizei gegen 7.15 Uhr auf der Wiehltalbrücke. Nach Angaben der Beamten fuhren dort auf glattem Asphalt insgesamt drei Fahrzeuge einander. Gerüchte an der Unfallstelle, wonach die in der Brücke verbaute Taumittelsprühanlage nicht einwandfrei funktioniert habe, bestätigte die zuständige Autobahnmeisterei Overath gegenüber dieser Zeitung. Im Laufe des Montags sollten Techniker die Funktionsfähigkeit der Anlage überprüfen.

Rückstau bis hinter Gummersbach

Ob ein Zusammenhang zwischen der Störung und dem Unfall bestand, wird laut Polizei untersucht. Bei dem Unfall wurde eine Person leicht verletzt. Die drei beteiligten Fahrzeuge kamen auf dem Standstreifen zum Stehen. Ein Auto musste abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Wiehl-Bomig sicherte die Unfallstelle ab, für die Dauer der Unfallaufnahme wurde ein Fahrstreifen gesperrt. Es bildeten sich mehrere Kilometer Stau.

Nur eine Viertelstunde später krachten nahe Untereschbach vier Autos ineinander, gegen 8.15 Uhr fuhr ein Transporter am Stauende auf einen Lastwagen auf, die A 4 wurde in Richtung Köln voll gesperrt. (sfl)

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