LindenDer neue Dorfplatz im Herzen der Gemeinde wurde eingeweiht

Ein schönes Plätzchen haben jetzt die Lindener.
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Linden – Da strahlten die Mitglieder der Dorfgemeinschaft von Wiehl-Linden mit der Sonne um die Wette: Pünktlich zur offiziellen Übergabe des neuen Ortsmittelpunkts durch Bürgermeister Ulrich Stücker brach die Wolkendecke auf. „Die Sonne scheint, weil der Platz so schön geworden ist“, zeigte sich Stücker begeistert von der Umgestaltung. „Ich war zum Spatenstich auch hier, da sah das aber noch ganz anders aus“, erinnert er sich. Seitdem ist viel passiert: Die Fläche wurde neu gepflastert und mit einem barrierefreien Zugang versehen.
Nach den Wünschen aus der Dorfgemeinschaft gibt es eine Grillstation und eine Zisterne
Eine Trockenmauer aus Lindlarer Grauwacke dient als Abgrenzung zur Straße. Der neue Dorfplatz wurde zudem mit vier Bodenleuchten und ebenso vielen Bodensteckdosen für Veranstaltungen ausgerüstet und eine Sitzgarnitur aus Holz lädt zum verweilen ein.
„Einer künftigen Nutzung durch die Dorfgemeinschaft steht nun nichts mehr im Wege“, sagte Dorfgemeinschaftsvorsitzender Holger Bohle, dessen Ingenieurbüro für die Planung des Dorfplatzes zuständig war. Und damit auch die rund 125 Mitglieder des Dorfgemeinschaftsvereins ihre Wünsche in die Planungen einfließen lassen konnten, wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung ausgiebig über die Maßnahme beraten. „Da kamen Wünsche nach einem befestigten Grill und nach einer Bewässerungsmöglichkeit für die Grünflächen auf“, so Bohle. Den Wünschen entsprechend wurde eine Grillstation eingebaut und eine Zisterne mit 1500 Litern Fassungsvermögen installiert. Bepflanzt wurde die Grünfläche von einer Gruppe Frauen aus dem Verein. Eine Linde ziert als Symbol für die Dorfgemeinschaft den Platz.
Den Dorfplatz lässt sich die Gemeinde was kosten, unterstützt vom Land NRW
Für die Gestaltung des Platzes zeigt sich das Wiehler Unternehmen Peter Eyberg Baumpflege und Gartenlandschaftsbau verantwortlich. Drei Monate habe es gedauert, bis die Steine für die Trockenmauer fertig bearbeitet waren. „Das kann nur in Handarbeit erledigt werden. Es wurden fast 2100 Bruchsteine einzeln behauen, am Ende muss die Mauer dicht sein und von alleine stehen“, erklärt Jan Eyberg.
Insgesamt schlägt die Maßnahme mit 172 000 Euro zu Buche, davon hat das Land Nordrhein-Westfalen über sein Dorferneuerungsprogramm 65 Prozent, rund 112 000 Euro, übernommen.
