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„Tatverdacht des Totschlags“83-Jähriger stirbt an Stichverletzung – Ehefrau nun in U-Haft

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Ein Flatterband in rot-weiß mit der Aufschrift „Polizeiabsperrung“.

In Wipperfürth soll ein Senior von seiner Ehefrau erstochen worden sein. (Symbolfoto)

Der Mann verstarb trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch vor Ort. Die Tatverdächtige soll den Notruf selbst abgesetzt haben.

Montag, 12. Januar: 75-Jährige seit Montag in U-Haft

Die 75 Jahre alte Wipperfürtherin, die in Verdacht steht, am Freitag ihrem 83 Jahre alten Ehemann eine tödliche Stichverletzung zugefügt zu haben, ist inzwischen in Untersuchungshaft. „Die Beschuldigte befindet sich – entsprechend dem Antrag der Staatsanwaltschaft – nunmehr in Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags. Weiteres kann ich im Hinblick auf die akut andauernden Ermittlungen nicht mitteilen“, sagte Staatsanwalt Sinan Șengöz als Pressesprecher der Kölner Staatsanwaltschaft am Montag gegenüber dieser Zeitung mit Verweis auf die weiteren Ermittlungen. Offen ist damit weiterhin, mit welcher Waffe bzw. mit welchem Werkzeug dem Opfer besagte am Ende tödliche Stichverletzung zugefügt wurde. Auch zu einem möglichen Motiv will sich die Staatsanwaltschaft bis dato bisher nicht äußern.

Am Freitag eingesetzte Rettungskräfte und ein Notarzt leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Der Senior verstarb jedoch noch vor Ort. Laut Polizei hatte die Seniorin offenbar noch selbst den Notruf abgesetzt. Im Zuge dieses Einsatzes sei dann auch die Polizei mit alarmiert worden. Deren Kräfte nahmen die tatverdächtige 75-Jährige am Freitag in der gemeinsamen Wohnung fest. Die Kripo Köln richtete eine Mordkommission ein. Diese führte in den Wohnräumen Spurensicherungsmaßnahmen durch.

Sonntag, 11. Januar: Wipperfürther Senior stirbt an Stichverletzung

Bereits am Freitag (9. Januar) soll gegen 17 Uhr eine 75 Jahre alte Frau aus Wipperfürth (Oberbergischer Kreis) ihrem 83-jährigen Ehemann in einem Mehrfamilienhaus an der Gladbacher Straße eine tödliche Stichverletzung im Oberkörper zugefügt haben. Das haben am Sonntagmittag die Kölner Polizei und die Kölner Staatsanwaltschaft bekannt gegeben. Die tatverdächtige Ehefrau soll laut Auskunft der Polizei selbst den Notruf abgesetzt haben. 

Eingesetzte Rettungskräfte und ein Notarzt leiteten umgehendReanimationsmaßnahmen ein. Der Senior verstarb jedoch noch vor Ort.Hinzugerufene Polizeikräfte nahmen die tatverdächtige Seniorin in dergemeinsamen Wohnung fest. Die Kripo Köln hat eine Mordkommission eingerichtet. Diese führte in den Wohnräumen Spurensicherungsmaßnahmen durch. Die Ermittlungenzum Tatgeschehen und der Tatmotivation dauern an. Zum genauen Tatgeschehen und den näheren Umständen ist offenbar noch nichts bekannt.