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Manege frei in WipperfürthZirkus Renz gastiert an den Ohler Wiesen

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Neben Clowns, Lamas und Kamelen präsentierte Zirkusdirektor Rudolf Renz stolz seine sechs weißen Araberhengste, die für Begeisterung sorgten.

Neben Clowns, Lamas und Kamelen präsentierte Zirkusdirektor Rudolf Renz stolz seine sechs weißen Araberhengste, die für Begeisterung sorgten.

Zum ersten Mal gastiert der Zirkus Rudolf Renz in Wipperfürth. Akkrobatik und Dressuren und Clownerie erwartet die Besucher.

Clowns, Akrobatik, Dressuren – für die Wipperfürther heißt es derzeit: Manege frei. Der Zirkus Rudolf Renz ist vier Tage lang in der Hansestadt zu Gast. Das Zirkuszelt hat seinen Standort an den Ohler Wiesen, erreichbar über die Lüdenscheider Straße. Am Mittwoch wurde aufgebaut. Seile spannen, Stangen einhaken, die Plane befestigen, das Inneninventar aufbauen – dann stand die Manege mit einem Durchmesser von zehn Metern. „Es ist nur ein Zelt von mehreren in verschiedenen Größen, die wir aufbauen können. Je nachdem, wie viel Platz vorhanden ist“, sagte Zirkusdirektor Rudolf Renz.

Seit fünf Generationen ist seine Familie mit dem Zirkus unterwegs, erzählte Renz im Gespräch mit der Redaktion. Genauer gesagt, seit 1842. In Wipperfürth wird zum ersten Mal gespielt. Doch in der Region ist der Zirkus Renz kein Unbekannter. Seit drei Jahren laden Rudolf Renz und seine Artisten zum „Lüdenscheider Weihnachtscircus“ ein.

Das Team ist international besetzt

Das Zirkusteam ist international besetzt. „Wir sind alle mit Herzblut dabei“, sagt Renz. Das spürten die Besucherinnen und Besucher bei der Premiere am Donnerstag dann auch hautnah. Arina war mit der Mama zum Zirkus gekommen. Sie freute sich besonders auf die Tiere. „Ich habe schon draußen die Kamele gesehen“, so die Fünfjährige. Klein und Groß hatten auf den Rängen Platz genommen. „Ein Zirkus ist doch immer etwas Besonderes“, meinte eine Besucherin.

Besonders Clown Steven Munóz gefiel ihr – der sorgte als Zwischenakt mit Tolpatschigkeit und Witz für viel Spaß. Lachen in unruhigen Zeiten – das tut gut.

Der Zirkusdirektor hat sich der Dressur verschrieben

Die Passion von Direktor Rudolf Renz gehört der Dressur. Gleich zu Anfang der Show präsentierte er seine sechs weißen Araberhengste. „Wie schön“, hörte man es aus dem Publikum. Später gab es noch Lamas in der Manege – und die Kamele, die Arina schon zuvor gesichtet hatte. Tiere gehören wie die Akrobatik und der Clown zum Zirkus dazu, sagt Rudolf Renz. Von klein auf ist er mit den Zirkustieren aufgewachsen. Ganz wichtig ist es ihm, dass immer das Wohl der Tiere mit im Mittelpunkt steht. „Über die Tierpflege bis hin zur Dressur. Das ist einfach selbstverständlich.“

Mucksmäuschenstill wurde es stets im Zelt, wenn die Akrobaten die Bühne betraten. Die aus Finnland stammende Charlotta begeisterte mit Luftakrobatik am Ring in schwindelnder Höhe. Großen Applaus gab es am Ende ihrer Darbietung, den heimste auch Artistin Júlia Szegedi aus Ungarn an der Pole-stange ein. Mit ihrer Hula-Hoop-Reifen-Show eroberte Jaqueline Traber die Herzen des Publikums, tolle Bodenakrobatik lieferte Lauri aus Finnland ab.


Vorstellungen

Der Zirkus Renz gastiert noch bis zum morgigen Sonntag, 15. März, an den Ohler Wiesen. Am heutigen Samstag beginnt die Vorstellung um 17 Uhr, am Sonntag dann um 11 Uhr. Eine Kartenreservierung ist über Whatsapp unter der Nummer 0163/363 43 24 möglich.